WILLKOMMEN AUF DER WEBSEITE DES BUNDESAUSSCHUSS POLITISCHE BILDUNG E.V. 

Der Bundesauschuss Politische Bildung (bap) e.V. ist ein Zusammenschluss der bundesweiten Verbände der außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung.

Überzeugend demokratisch — selbstverständlich plural“

Gemeinsames Ziel der im Bundesauschuss Politische Bildung verbundenen Organisationen ist es, sich für die Stärkung und Weiterentwicklung der Politischen Bildung zu engagieren und die Interessen dieses Bildungsbereichs gegenüber Politik, Ministerien und Behörden sowie der Gesellschaft zu vertreten.

Mehr Informationen zum bap e.V. finden Sie hier 

Stellenausschreibung

Donnerstag, 13.02.2020

Der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) e. V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine engagierte Person für das Büromanagement.


Es handelt sich um eine bis zum 31.12.2021 befristete Teilzeitstelle (19 Stunden pro Woche) in Wuppertal.

Die Stelle wird aus Mitteln des BMFSFJ im Rahmen des Kinder- und Jugendplans gefördert.

Zu den Aufgaben des Büromanagements gehören:

  • Koordination und Durchführung von allgemeinen Verwaltungstätigkeiten
  • Adressverwaltung
  • Unterstützung bei der Veranstaltungsorganisation
  • Bearbeitung von Geschäfts- und Rechnungsverkehr
  • Recherchetätigkeiten

Was für uns zählt:

  • Sie verfügen über eine abgeschlossene Ausbildung im Büromanagement, Verwaltungsfachan- gestellte*r oder vergleichbarem
  • Gute Kenntnisse in der gängigen Bürosoftware (Word, Excel, ggf. Powerpoint)
  • Freude an der Kommunikation mit Menschen
  • Gerne auch Kenntnisse und ggf. Erfahrung in der Veranstaltungsorganisation

Was für Sie zählt:

  • eine befristete Teilzeitstelle mit einer Vergütung nach TVöD 6
  • ein freundliches, engagiertes Arbeitsumfeld
  • eine sinnstiftende und abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Gleitzeit)

Wir begrüßen Bewerbungen von Menschen mit Migrationsgeschichte ausdrücklich.

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier.


Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 08.03.2020 ausschließlich per Mail an thermann@bap-politischebildung.de.

Kontakt für inhaltliche Fragen:
Bundesausschuss politische Bildung (bap) e. V.
Vorsitzende: Frau Barbara Menke
Robertstraße 5a
42107 Wuppertal
menke@bap-politischebildung.de
0202 97404–15

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Fortbildungsreihe beginnt: Das Projekt Update startet mit dem ersten Modul

Mittwoch, 29.01.2020

Wie wir gute politische Bildung machen – über Traditionen, Kritik und Gelingen

03.04.2020 im Haus der Technik, Hollestr. 1 45127 Essen

Ein Fortbildungsangebot des Bundesausschusses politische Bildung e.V.

➡ Programm mit weiteren Informationen hier herunterladen





Echokammern, Rassismus, Erderhitzung – ja, unsere Welt ist im Wandel. Und mitten drin: Engagierte Menschen, die gemeinsam etwas bewegen wollen!

Politische Bildung ist dabei ein zentraler und wichtiger Baustein in der Arbeit für Demokratie, Menschenrechte und Chancengerechtigkeit. Wir setzen uns als politisch Bildende in unserer Gesellschaft dafür ein – und spüren dabei auch Gegenwind.

Wie können wir uns stärken, unsere Arbeit weiter professionalisieren und was ist überhaupt das Ziel politischer Bildung? 

Das Einstiegsmodul führt in die Grundlagen der heutigen, diversen Fachprofession ein. Hierbei werden unterschiedliche Betätigungsfelder und deren Rechtsgrundlagen beleuchtet.

Wir bieten haupt- und nebenberuflichen politischen Bildner*innen die Möglichkeit, die Bedingungen und Gelingensfaktoren guter politischer Erwachsenenbildung zu reflektieren. 

Die Veranstaltung richtet sich an alle engagierte Menschen, die sich im Feld der politischen Bildung bewegen oder zukünftig bewegen wollen und eröffnet Möglichkeiten zur weiteren bundesweiten Vernetzung.  

Barbara Menke Vorsitzende Bundesausschuss politische Bildung (bap) e.V.
David Stein Projektleitung „Update“

Eckdaten in Kürze

Programm
u.a.  mit Informationen zur „Topographie der Praxis politischer Bildung“ von Dr.in Helle Becker Transfer für Bildung e. V. und dem Kernelement: „Beutelsbacher Konsens“ sowie einer aktuelle Einschätzung von Dr.in Manon Westphal, Westfälische Wilhelms-Universität Münster zu den „Herausforderungen und Aufgaben politischer Bildung“

Fahrtkosten
Nach vorheriger Absprache können anfallende Fahrtkosten übernommen werden. Erstattet werden die Fahrkarten nach dem Bundesreisegesetz (BRKG). Ermäßigungen sind zu berücksichtigen.

Teilnahmegebühren
Es wird kein Teilnehmendenbeitrag erhoben. Eine Anmeldung ist erforderlich (siehe Punkt „Anmeldung“). Die Teilnehmendenanzahl ist begrenzt.

Anmeldung
bitte unter Angabe des Stichworts „Anmeldung Modul I“ bis zum 24.03.2020 per E‑Mail an: Stein@bap-politischebildung.de

Veranstaltungsort
Haus der Technik Hollestr. 1 45127 Essen

Veranstalter
Bundesausschuss politische Bildung (bap) e.V.
Robertstr. 5a
42107 Wuppertal

Die Fortbildungsreihe besteht aus insgesamt 10 Modulen. Eine Teilnahme ist sowohl an einzelnen Modulen als auch an der gesamten Fortbildungsreihe möglich.

Auch auf der Online-Präsenz des Projektes stellen wir weitere Informationen zu unserem Fortbildungsangebot vor: https://tinyurl.com/bap-update

Das Modellprojekt „Update: Professionalisierung der politischen Bildung in der Einwanderungsgesellschaft“ wird von 2019–2022 von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gefördert.

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Broschüre „Gemeinsam Stärker“ erschienen

Dienstag, 07.01.2020

Expertise zur „Bedeutung von außerschulischer
politischer Bildung für gesellschaftliche Teilhabe geflüchteter Jugendlicher im Kontext von anderen Angeboten der Jugendhilfe und Schule“

Das Projekt „Empowered by Democracy“ ist 2017 angetreten, um mit politischer Bildungsarbeit einen Beitrag zur demokratischen Teilhabe geflüchteter Jugendlicher zu leisten. Dieses Ziel verfolgen zum Teil auch Akteure aus benachbarten Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe, aus dem schulischen Bereich sowie Migrant*innenselbstorganisationen und ehrenamtliche Initiativen.

Die Broschüre können Sie hier herunterladen.

Die Expertise fragt nach den Spezifika der außerschulischen politischen Jugendbildung mit Blick auf die Zielgruppe geflüchteter Jugendlicher im Kontext von anderen Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe und von Schule. Dazu wurden Interviews mit politische Bildner*innen, Jugendsozialarbeiter*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Lehrkräften und Mitarbeiter*innen von Geflüchteteninitiativen geführt. Unterfüttert werden die Erfahrungen durch ergänzende Einschätzungen von Expert*innen aus der Wissenschaft.

Zum Autor:
Klaus Waldmann, Diplom-Pädagoge, ist freiberuflich als Coach und Prozessbegleiter für neue Akteure der politischen Jugendbildung tätig. Bis 2016 war er Bundestutor der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung sowie von 2013 bis 2015 Vorsitzender des Bundesausschusses Politische Bildung (bap) e. V.

Mehr Informationen zum Projekt: www.empowered-by-democracy.de

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histoCON 2020 — Festival der bpb zu 75 Jahre Kriegsende

Montag, 16.12.2019

Themen- und Programmvorschläge können bis zum 10. Januar eingereicht werden

Anlässlich des 75. Jahrestages des Ende des Weltkrieges veranstaltet die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) vom 6.–9. Mai 2020 die

histoCON 2020
75 years after WWII: Peace under Construction?

© bpb

Unter dem Motto Look back, think ahead werden 500 junge Teilnehmende aus der ganzen Welt im Alter zwischen 18 und 35 Jahren nach Berlin eingeladen. Im Sinne eines transnationalen Austausches geht es darum, die weltweit unterschiedlichen Bedeutungen des Kriegsendes zu erfassen. Ziel der histoCON 2020 ist es dabei explizit, nicht nur an den Zweiten Weltkrieg zu erinnern, sondern auch seine Auswirkungen auf die Gegenwart und Zukunft sichtbar zu machen und zu diskutieren. 


Das Programm wird sich an den folgenden drei Themenschwerpunkten orientieren:

  1. After the Holocaust
  2. Global Memories of War
  3. Hope for Peace, Liberty and Human Rights

Vorschläge zu Formaten wie Workshops, Podiumsdiskussionen, Lectures, Open Spaces, Exkursionen usw. nimmt die bpb bis 10. Januar entgegen. Mehr Informationen zu den Themenschwerpunkten können dem Konzeptpapier (deutsche Fassung) entnommen werden.

Daneben nimmt die bpb auch Anregungen zum kulturellen Begleitprogramm wie beispielsweise Lesungen, Filmvorführungen, Konzerte, Theater, Aufführungen entgegen.

Alle Vorschläge können (nur) online hier eingereicht werden. Die Arbeitssprache der Veranstaltung wird Englisch sein.

histoCON 2020 — Auf einen Blick:
WANN? 6.–9. Mai 2020
WO? Berlin
WER? 500 junge Teilnehmende zwischen 18 und 35 Jahre
Beteiligen: Themenvorschläge werden bis 10. Januar online entgegen genommen.
Mehr Informationen: www.bpb.de/histocon2020
Kontakt: Fragen beantwortet das zuständige Team unter histocon2020@bpb.de.

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Broschüre „Empowerment, Begegnung und Demokratie gestalten” erhältlich!

Montag, 09.12.2019

Die neue Publikation von „Empowered by Democracy“ trägt wichtige Ergebnisse des gleichnamigen Projekts zusammen und bietet praxisnahe Einblicke in eine politische Bildungsarbeit, die junge Migrant*innen als handelnde Subjekte stärkt, bildet und vernetzt.

Die Broschüre können Sie hier herunterladen.

Die Broschüre möchte Anregungen für eine Bildungspraxis geben, die die Verwirklichung des Rechts auf demokratische Teilhabe aller jungen Menschen unterstützt.

Über das Projekt:
Im Projekt „Empowered by Democracy (EbD)“ diskutierten seit 2017 Jugendliche in ganz Deutschland in verschiedenen Formaten über die Frage „Wie wollen wir in dieser Gesellschaft zusammenleben?“.

Nach nahezu drei Jahren ziehen wir Bilanz und blicken auf vielfältige Begegnungen, spannende Diskussionen und gemeinsame Aktivitäten zurück: Rund 200 junge Teamerinnen und Teamer mit Fluchthintergrund haben an Qualifizierungmaßnahmen teilgenommen und werden künftig ihre Themen und Geschichten in die Praxis der politischen Bildung einbringen. Insgesamt konnten mit nahezu 250 Seminaren, Tagungen und anderen Bildungsveranstaltungen mehr als 5.600 Menschen erreicht werden. Rund 250 neue Kooperationen mit verschiedenen Trägern und Projekten sind entstanden, an die auch nach Ende des Projekts angeknüpft werden kann.

Gefördert wurde das bap-Projekt aus dem Mitteln des Bundesprogramms „Demokratieleben!“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Mehr Informationen zum Projekt: www.empowered-by-democracy.de

Journal für politische Bildung: Friedliche Revolution – und dann?

Mittwoch, 04.12.2019

Das neue Journal für politische Bildung zum Thema „Friedliche Revolution“ ist erschienen! Die Jubiläumsjahre 2019 und 2020 nutzen die Autoren und Autorinnen in dieser Ausgabe des Journal dazu, in verschiedenen Zusammenhängen daran zu erinnern und angesichts der sich verändernden politischen Kultur im vereinigten Deutschland zu analysieren. U.a. untersucht Florian Hartlieb „Neue Dimensionen rechtsradikaler Gewalt im Netz“, berichtet Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, über den Widerstand gegen das DDR-Regime in Jena, die Wende und den Auftrag der politischen Bildung, und nimmt Martin Kaiser „the message of 1989“ im Kontext internationaler Jugendarbeit in den Blick.

Aus dem Editorial:
Als die DDR-Bürger im Herbst 1989 zu Hundertausenden in Leipzig, Dresden, Rostock, Berlin und vielen anderen Orten auf die Straßen gingen, um mutig und entschlossen gegen die SED-Herrschaft zu demonstrieren, brachten sie scheinbar unüberwindbare Verhältnisse ins Wanken und die Mauer zu Fall. (…) Das Ende der DDR und die deutsche Einheit waren zugleich Ausgangspunkte für tiefgreifende gesellschaftspolitische Umbrüche mit nachhaltigen Wirkungen bis in die Gegenwart.

Viele ältere Menschen erinnern sich heute mit Stolz an die Zeit der Wende. Für die Jüngeren dagegen liegt dieses Datum weit in der Vergangenheit. Demokratie, Menschen- und Bürgerrechte erscheinen vielen Menschen unter 40 häufig selbstverständlich, die Unterschiede zwischen Diktatur und Demokratie sind oftmals nicht präsent. Auch die dramatischen Ereignisse des Revolutionsherbstes oder des folgenden deutschen Einigungsprozesses sind für jüngere Menschen oft nur schwer nachzuvollziehen.

Bei den Landtagswahlen in Ostdeutschland in diesem Jahr war die Wahlkampfparole der AfD unübersehbar und viel diskutiert: „Hol dir dein Land zurück – Vollende die Wende“. Zudem ging die Partei mit einem Slogan an den Start, der ursprünglich als Ruf der Friedlichen Revolution von 1989 in die Geschichtsbücher einging: „Wir sind das Volk!“. Doch die derzeitige Situation in Deutschland ist nicht vergleichbar mit der Lebenswirklichkeit in der DDR – genau das wird allerdings impliziert. (…) Mit ihrem Slogan „Vollende die Wende“ holt die AfD Menschen bei ihrem Frust ab – dem verbreiteten Gefühl, man sei Verlierer der Deutschen Einheit. Die AfD setzt auf das Gefühl, dass damals gemachte Versprechungen teils nicht eingehalten wurden, Vorstellungen sich nicht erfüllt haben. Diese Erzählung funktioniert oftmals, und das hat vielschichtige Gründe: Etwa das in der DDR verlorene Vertrauen in die Politik, die biografischen Brüche, die für die allermeis­ten Ostdeutschen die Wende 1989 bedeutete, immer noch vorhandene Mängel in der Infrastruktur und wirtschaftliches Ungleichgewicht – noch immer liegt die Rente im Osten deutlich unter der im Westen.

Kostenlose Probeexemplare und weitere Info gibt es unter www.journal-pb.de.

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UpDate!: Professionalisierung der politischen Bildung in der Einwanderungsgesellschaft

Dienstag, 22.10.2019

Ausgangslage

Die politische Bildung ist in einer Aufbruch- und Umbruchsphase. Politische Bildung muss sich heute intensiver als in den Jahrzehnten zuvor mit neuen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen und neuen Akteursgruppen auseinandersetzen. Zu diesen Akteuren gehören u.a. die Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus, die Demokratiepädagogik, die soziale Arbeit, die kulturelle Bildung oder die Menschenrechtsbildung, die in ihrer Arbeit Einzelaspekte von politischer Bildung berühren, damit aber den Kern der Profession immer unbestimmbarer und gleichgültiger werden lassen.

Allein diese Entwicklung macht es notwendig, klarer zu definieren, was politische Bildung ausmacht, was ihr Kern ist und was sie von den anderen Bereichen unterscheidet.

Zum anderen hat die Tatsache, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, auch richtiger Weise zur Folge, dass Migrantenorganisationen und Initiativen entstanden sind, die die Gesellschaft mitgestalten, ihren spezifischen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Demokratie leisten wollen, bislang aber nur in Ansätzen im Bereich der politischen Bildung tätig sind. Es gibt derzeit nur wenig Träger der politischen Bildung bzw. anerkannte Träger der politischen Bildung im Bereich der Migrantenorganisationen. 

Die Entwicklung dahin ist notwendig und muss systematisch unterstützt und vorangetrieben werden. Die Erweiterung des Spektrums der pluralen Trägerlandschaft der politischen Bildung ist eine Zukunftsperspektive. Pluralität der Trägerlandschaft muss auch die Pluralität der gesellschaftlichen Akteure wiederspiegeln.

Diese Entwicklung ist Anlass und Grund, die Professionalisierung in der politischen Bildung in den Blick zu nehmen, sie zu systematisieren, um zu einer „auf der Höhe der Zeit“ stehenden, diversitätsorientierten politischen Bildung zu kommen, die bewusst und auf Augenhöhe Migrantenorganisationen als Träger der politischen Bildung einbezieht. 

Ziele

Vor dem Hintergrund der beschriebenen Ausgangslage verfolgt das Projekt die folgenden Ziele.

➡ Entwicklung eines Fortbildungskonzepts für haupt- und nebenamtlich Mitarbeitende in der außerschulischen politischen Erwachsenenbildung, indem grundlegende Fragen der Profession aufgenommen werden.

➡ Umsetzung eines diversitätsorientierten Fortbildungskonzepts unter bewusster Einbeziehung von Migrantenorganisationen und Initiativen.

➡ Durchführung von Fortbildungen mit Teilnehmenden aus der klassischen pluralen Trägerlandschaft der politischen Bildung und Teilnehmenden aus Migrantenorganisationen, die sich auf den Weg begeben, anerkannte Träger der politischen Bildung zu werden bzw. im Bereich der politischen Bildung tätig werden wollen.

➡ Auswertung und Nachjustierung des Fortbildungskonzepts nach einer ersten Durchführungsphase.

➡ Aufbau und Entwicklung einer dauerhaften Kommunikationsstruktur für den kontinuierlichen Austausch über die Weiterentwicklung der politischen Bildung mit Vertretungen aus Migrantenorganisationen und Vertretungen der traditionellen Trägerlandschaft der politischen Bildung.

Laufzeit: 01.10.2019 – 30.06.2022

Zielgruppen

  • Haupt- und nebenamtlich tätige politische Bildner*innen aus den Mitgliedseinrichtungen des Bundesausschusses der politischen Bildung
  • Neue Akteur*innen der politischen Bildung

Träger: Bundesausschuss politische Bildung e.V.

Förderer:


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Vier Projekte für innovative Ideen zur Stärkung der demokratischen Gesprächskultur ausgezeichnet

Montag, 03.06.2019

bap-Preis Politische Bildung zum Thema „Wir müssen reden!“ am 3. Juni in Berlin verliehen

Quer durch die Bevölkerung Menschen in einen Dialog zu bringen „offen – ehrlich – mit allen“: Das ist das gemeinsame Ziel der vier Projekte, die am heutigen Tag für ihr herausragendes Engagement mit dem „bap-Preis Politische Bildung 2019“ ausgezeichnet wurden.

Preisträger bap-Preis Politische Bildung 2019 (© Dirk Enters)

Dass es dabei nicht um die großen Bühnen der Politik in Parlamenten und Fernsehstudios gehe, betonte Barbara Menke, Vorsitzende des ausrichtenden Bundesausschuss Politische Bildung (bap) e.V., in ihrer Begrüßung der rund 100 Gäste: „Dialog und Meinungspluralismus helfen der gesellschaftlichen Balance — vorausgesetzt natürlich, man geht fair und respektvoll miteinander um.“ Diese Einsicht in den Wert des Gesprächs, vor allem des öffentlichen Dialogs wolle auch der Wettbewerb bestärken und verbreiten.

Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), betonte in ihrem Grußwort: „die Arbeit von Comparti setzt ein Zeichen für eine offene Gesellschaft, in der Unterschiede nicht verdeckt, sondern als Chance für unsere demokratische Kultur in Deutschland verstanden werden.“

Zum unterhaltenden und ebenso ideenreichen Teil der Veranstaltung trug der Poetry Slammer Julian Heun bei. Abwechslungsreich führte Moderatorin Cornelia Benninghoven durch den Vormittag zu Ehren der Preisträger/-innen von

  • Comparti – politische Bildung und Teilhabe von Migrant*innen (AGIUA e.V. Migrationssozial‐ und Jugendarbeit, Projekt-Webseite)
  • nur ein Viertel Heimat“ — politische Viertelgestaltung in Stolberg (Nell‐Breuning‐Haus/Volkshochschule Stolberg, Projekt-Webseite)
  • Diskutier Mit Mir — Deine App für politischen Dialog“ (Diskutier Mit Mir e.V., Projekt-Webseite)
  • Sonderpreis „bundesweite Initiative“„Rent a Jew“ (EJKA — Europäische Janusz Korczak Akademie e.V., Projekt-Webseite)

Ausführliche Informationen rund um den Preis finden Sie im Menüpunkt „bap-Preis Politische Bildung 2019“ und in unserer Pressemitteilung.

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Über den „bap-Preis Politische Bildung“
Der „bap-Preis Politische Bildung“ wird seit 2009 alle zwei Jahre zu einem jeweils wechselnden thematischen Fokus ausgeschrieben. Dieses Jahr lautete das Motto: „Wir müssen reden!“ Über gesellschaftlichen Zusammenhalt sprechen: vor Ort — offen — mit allen“. Der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) e. V. lobt den Preis mit finanzieller und ideeller Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) aus. Eine Jury aus Experten und Expertinnen begleitet die Ausschreibung. Mit dem Preis sollen die besonderen Leistungen, die in der politischen Bildung für das Gemeinwesen erbracht werden, hervorgehoben und gewürdigt werden.

Weitere Informationen zum Preis erhalten Sie auch auf Facebook und Twitter (#bapPreis2019).

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Braucht Bewegung Bildung? Politische Bildung und Engagement in Zeiten des „Klimaaktivismus“

Freitag, 08.11.2019

bap-Fachtag am 26. November 2019 in Frankfurt am Main

Mit Fridays For Future hat sich innerhalb kürzester Zeit eine von jungen Menschen getragene soziale Bewegung entwickelt, die den globalen Klimawandel und damit auch Themen wie nachhaltige Entwicklung mit Nachdruck auf die tagespolitische Agenda setzt. Doch welche Rolle spielt die politische Bildung für soziale Bewegungen?

Was kann die politische Bildung Aktivist*innen und Engagierten bieten, welche Rolle spielt politische Bildung im persönlichen Engagement und wie kann politische Bildung vor allem junge Menschen grundsätzlich aktivieren?

Der bap lädt Trägerorganisationen und Praktiker*innen der politischen Bildung ein, gemeinsam über die politische Bildungsarbeit zu globalen Themen und Fragen der Nachhaltigkeit zu reflektieren.

Zum Programmflyer
Zum Anmeldeformular

bap-Fachtag — Auf einen Blick
Was? Fachtag zum Thema Politische Bildung und Engagement in Zeiten des „Klimaaktivismus„
Wann? 26. November von 10.30 — 16.30 Uhr
Wo? Ka Eins, Kasseler Str. 1A, 60486 Frankfurt am Main, www.ka-eins.de
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich
Um sich anzumelden, senden Sie bitte den ausgefüllten Anmeldebogen an thermann@bap-politischebildung.de.

Der bap freut sich auf einen regen Austausch und interessante Diskussionen!

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