Demokratie – Empowered by Democracy https://empowered-by-democracy.de Stärken. Bilden. Vernetzen. Tue, 17 Dec 2019 09:28:29 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.4.2 „3 Fragen an …“ Maud Vogel https://empowered-by-democracy.de/2019/10/02/3-fragen-an-maud-vogel/ Wed, 02 Oct 2019 09:05:58 +0000 https://empowered-by-democracy.de/?p=2357 „„3 Fragen an …“ Maud Vogel“ weiterlesen

]]>
Foto: Christoph Breuer

Wie sensibilisiert man Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationserfahrung für Antisemitismus? Maud Vogel sprach mit uns über ihre Erfahrungen in der politischen Jugendbildung.

Warum ist Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft ein Thema?
Antisemitismus findet sich in allen gesellschaftlichen Gruppen und Bereichen: im rechten und linken politischen Spektrum, in der sogenannten Mitte der Gesellschaft und im politischen Islam. Der Hass auf Jüdinnen und Juden lässt sich in allen Gruppen sowohl geschichtlich nachzeichnen als auch an aktuellen Beispielen belegen. Dabei tragen Menschen antisemitische Ressentiments und Stereotype häufig nicht bewusst und auch gegen eigene Absichten weiter. In der deutschen Einwanderungsgesellschaft sind wir mit speziellen Formen des Antisemitismus konfrontiert. Die historischen, politischen und religiösen Bezüge hängen mit dem jeweiligen Migrationshintergrund von Einwanderungsgruppen und ihrer gesellschaftlichen Situation zusammen. Die Rede von einem „importieren Antisemitismus“ dient allerdings nur dazu, sich der notwendigen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Problemen zu entziehen. Sie suggeriert, dass es vor der Zuwanderung, insbesondere aus Ländern des Nahen Ostens, kein Problem mit antisemitischen Ressentiments gab. Das stimmt so nicht und spielt Menschen gegeneinander aus.

Bei „Empowered by Democracy“ arbeiten Sie mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationserfahrung. Wie bringen Sie ihnen das Thema Antisemitismus nahe?
Wir finden es besonders wichtig, Jugendlichen ein Verständnis von Antisemitismus zu vermitteln, das sich nicht allein auf die Zeit des Nationalsozialismus beschränkt. Wir nehmen auch in den Blick, wie anpassungsfähig antisemitische Ressentiments sind und wie beständig sie sich halten. Woher kommen jüdinnen- und judenfeindliche Stereotype? Welche Funktion erfüllen sie? Wie können wir aktuellem Antisemitismus als Individuen und als Gesellschaft begegnen? Diese Fragen stehen im Fokus unserer Arbeit. Zum gesellschaftlichen Leben in Deutschland gehört aber auch die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte. Wir möchten die Jugendlichen für unsere gemeinsame Verantwortung im Umgang mit dem Nationalsozialismus und seinen Folgen sensibilisieren – unabhängig von kulturellen, sozialen oder ethnischen Hintergründen.

Welchen Beitrag leistet die politische Jugendbildung, um antisemitischen Stereotypen und Verschwörungstheorien entgegenzutreten?
Es gibt noch zu wenige Projekte und Initiativen, die auf aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus eingehen und sie zum Inhalt pädagogischer Arbeit machen. Das beobachte ich gerade in Sachsen. Gleichzeitig hat Antisemitismus für die meisten Jugendlichen kaum Bedeutung. Weder der historische Antisemitismus noch die gegenwärtige Situation von Jüdinnen und Juden sind Themen, über die sie regelmäßig nachdenken und reden. Die wichtigste Aufgabe antisemitismuskritischer Bildungsarbeit ist daher nicht nur, Jugendliche aufzuklären oder Wissen zu vermitteln. In erster Linie möchten wir bei den Jugendlichen Interesse wecken und sie für das Thema sensibilisieren. Wenn uns das gelingt, können wir antisemitische Denkmuster in Frage stellen und alternative Sichtweisen aufzeigen.

Über Maud Vogel
Maud Vogel arbeitet freiberuflich in der politischen Jugendbildung. Für „Empowered by Democracy“ betreut sie das Projekt „Erinnerungskultur in der Migrationsgesellschaft“, das von ARBEIT UND LEBEN Sachsen in Kooperation mit dem Bildungsverein „Parcours“ durchgeführt wird. Die Maßnahme möchte Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationserfahrung für historischen und aktuellen Antisemitismus sensibilisieren.

]]>
„3 Fragen an …“ Özlem Topuz https://empowered-by-democracy.de/2019/04/26/3-fragen-an-ozlem-topuz/ Fri, 26 Apr 2019 12:38:09 +0000 https://empowered-by-democracy.de/?p=2110 „„3 Fragen an …“ Özlem Topuz“ weiterlesen

]]>
Was bedeuten Demokratie und Teilhabe in unserer Gesellschaft? Wie stellen wir sicher, dass Demokratie für alle ist? Drei Fragen an Özlem Topuz, die für Jugendliche in den „Come as you are“-Seminaren Raum für Austausch und Begegnungen schafft.

Der Schwerpunkt von „Empowered by Democracy“ liegt auf jungen Menschen mit Fluchterfahrung. Welche Erfahrungen machen Sie in der Arbeit mit dieser Zielgruppe zum Thema Demokratie und Teilhabe?
Jede Demokratie ist eine Errungenschaft. Aber Demokratie ist eben nicht für alle zugänglich. Es geht darum, diese Zugänge zu schaffen und sie zu erhalten. Wir sollten Demokratie inklusiver denken und die Anliegen wirklich aller ernstnehmen. Häufig wird vorausgesetzt, dass junge Menschen, die zu uns kommen, kein Verständnis für Demokratie hätten oder dass sie die Demokratie nicht als Wert begreifen würden. Das ärgert mich, denn eigentlich sind diese jungen Menschen die größten Demokratiebefürworterinnen und -befürworter. Unter anderem deswegen kommen sie ja zu uns. Medial werden sie teilweise als die größten Demokratiefeinde dargestellt. Dabei haben wir selbst zunehmend hausgemachte Demokratiefeinde in Europa. Das eigentlich ist erschreckend.

„Vielfalt leben, Demokratie feiern!“ – so beschreiben Sie politische Teilhabe in der Migrationsgesellschaft. Ist die Demokratie für uns so selbstverständlich, dass wir sie gar nicht mehr wahrnehmen?
Ja, ich beobachte, dass die Demokratie vielen nicht bewusst ist. Häufig konsumieren wir sie einfach. Es reicht nicht, alle vier Jahre zur Wahl zu gehen. Wir sollten uns dieses Geschenk, das uns von all den Menschen durch ihre jeweiligen Kämpfe und ihrem Einsatz für eine gerechtere Welt gemacht wurde, immer wieder bewusstmachen. Häufig sind junge Menschen mit Fluchterfahrung in diesen Themen sehr viel reflektierter als diejenigen, die hier aufgewachsen sind. Die Neuzugezogenen machen uns wieder bewusst, dass unsere demokratischen Werte eine große Errungenschaft sind. Wie uns die Vergangenheit gelehrt hat, ist Demokratie eben nicht selbstverständlich. Jede und jeder Einzelne muss sich dafür stark machen, dass das so bleibt.

Ihre Arbeit richtet sich unter anderem an Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund. Was möchten Sie für diese Teilnehmer*innen erreichen?
Der sogenannte Migrationshintergrund wird oftmals so sehr in den Vordergrund gestellt, dass der Mensch dahinter nicht mehr sichtbar ist. Für diese Sichtbarkeit zu sorgen, sehe ich als meine Aufgabe. Aber ich würde nicht sagen, dass sich meine Arbeit nur um Mädchen und Frauen mit Migrationsbiografie dreht. Als Kind war mir mein sogenannter Migrationshintergrund gar nicht bewusst. Diese Erkenntnis kam erst in der Grundschule. Ich musste mich ständig erklären – viel mehr als andere Gleichaltrige. Das hat mich wahnsinnig genervt. Irgendwann hatte ich mein gesamtes Umfeld soweit, dass diese Fragen nicht mehr unreflektiert gestellt wurden. Mit 12 Jahren dachte ich „Yeah, ganz Deutschland wird mit mir erwachsen“. Erst später habe ich realisiert, dass sich die Situation im Wesentlichen für mich verändert hatte. Dass Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund auf ewig markiert und ausgeschlossen werden, gab und gibt es weiterhin. Diesen Schmerz möchte ich ihnen ersparen.

Über Özlem Topuz
Özlem Topuz leitet das Projekt „alltäglich gemeinsam“ für die Alte Feuerwache e. V.. Mit der Jugendbildungsstätte Kaubstraße koordiniert und organisiert sie im Rahmen von „Empowered by Democracy“ das Begegnungsformat „Come as you are“. Es bietet jungen Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte eine Plattform, um sich in ihren Unterschiedlichkeiten zu begegnen und ihre Gemeinsamkeiten auf vielfältigen Wegen zu erfahren. Dabei gibt es einen kreativen, sehr individuellen Teil, in dem die Jugendlichen etwas selbst produzieren und einen körperlich aktiveren Teil, der die Jugendlichen als Gruppe mit viel Spaß zusammenbringt.

]]>
Peer-to-peer Modulvermittlung für Geflüchtete aus Eritrea https://empowered-by-democracy.de/2018/10/08/peer-to-peer-modulvermittlung-fuer-gefluechtete-aus-eritrea/ Mon, 08 Oct 2018 08:23:41 +0000 https://empowered-by-democracy.de/?p=1594 „Peer-to-peer Modulvermittlung für Geflüchtete aus Eritrea“ weiterlesen

]]>
Datum: 8.-12.10.2018
Ort: Heppenheim

Das Seminar vom 8.-12.10.2018 im Haus am Maiberg, war speziell an Menschen gerichtet. die Tigrinya als Muttersprache haben.

In den fünf Tagen, wurden die Teilnehmenden inhaltlich in 14 Modulen weitergebildet. Darunter Module mit den Schwerpunkten Politik, Extremismus und Demokratie, Rassismus und Umgang mit Diskriminierung, Geschichte, Gesundheitssystem oder Familienplanung.

Der Workshop vermittelt neben inhaltlichen Aspekten auch verschiedene Methoden und Herangehensweisen an das Thema. Mittel- und langfristig sollen sich Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund Methoden und Wissen aneignen, um selbstständig Geflüchtete Menschen weiterzubilden. Inhaltlich wird in 14 Modulen ein breiter Querschnitt gesellschaftlicher, politisch, kultureller Themen angeboten, die nicht direkt aufeinander aufbauen und deshalb auch als Einzelbausteine verwendet werden können, je nach Interesse der Teilnehmenden.

Foto von Empowered by Democracy

]]>
Gemeinsam für eine starke Demokratie! – Matchmaking Day: Politische Bildung sucht Kooperationspartner https://empowered-by-democracy.de/2018/09/19/gemeinsam-fuer-eine-starke-demokratie-matchmaking-day-politische-bildung-sucht-kooperationspartner/ Wed, 19 Sep 2018 06:15:00 +0000 https://empowered-by-democracy.de/?p=1420 „Gemeinsam für eine starke Demokratie! – Matchmaking Day: Politische Bildung sucht Kooperationspartner“ weiterlesen

]]>
6. November 2018 von 11 bis 17 Uhr
im „Hans und Sophie Scholl Haus“ in Dresden

Wie wollen wir in dieser Gesellschaft zusammenleben? Wie machen wir uns stark für demokratische Prozesse und wie können wir unsere Demokratie stärken? „Empowered by Democracy“ ist ein Projekt der politischen Jugendbildung und will diesen Fragen mit neuen Ansätzen und Partnerschaften begegnen. Die Veranstaltung versteht sich als „Matchmaking Day“, als Vernetzungstagung, die Austausch und Kooperationen anstoßen soll. Der Matchmaking Day informiert über das Projekt „Empowered by Democracy“ und schafft Raum für Interaktion und Dialog. Wir möchten ein gegenseitiges Kennenlernen ermöglichen, uns von guten Beispielen inspirieren lassen und gemeinsam neue Ideen entwickeln. Hier soll ein Anfang für zukünftige Zusammenarbeit geschaffen werden!

Der Matchmaking Day richtet sich an Multiplikator*innen der politischen Jugendbildung, an Vertreter*innen von Migrant*innenselbstorganisationen, von Einrichtungen der Flüchtlingshilfe und anderen Einrichtungen, die mit jungen Geflüchteten arbeiten.

Programm Matchmaking Day II

Foto: Empowered by Democracy

 

]]>
Studientag: Politische Bildung mit jungen Geflüchteten. Konzepte – Erfahrungen – Vernetzungen https://empowered-by-democracy.de/2018/09/18/studientag-politische-bildung-mit-jungen-gefluechteten-konzepte-erfahrungen-vernetzungen/ Tue, 18 Sep 2018 08:44:58 +0000 https://empowered-by-democracy.de/?p=1600 „Studientag: Politische Bildung mit jungen Geflüchteten. Konzepte – Erfahrungen – Vernetzungen“ weiterlesen

]]>
Datum: 18. September 2018
Ort: Münster

Bei diesem Studientag kamen ca. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen, die in den Themenfeldern „Flüchtlingsarbeit“ und „Politische Bildung“ tätig waren. Ziele des Studientags waren die Vorstellung und Diskussion von gelungenen Projektbeispielen der politischen Bildung von und mit jungen Geflüchteten und die Vernetzung von in der Flüchtlingsarbeit tätigen Akteuren mit Jugendbildnern.
Beide Ziele können als erreicht angesehen werden: Teilgenommen haben Akteure aus beiden Arbeitsfeldern, von denen sich die meisten noch nicht kannten und noch nichts von den jeweils anderen und ihren Aktivitäten wussten. Die vorgestellten Projekte wurden sehr interessiert wahrgenommen, während der Diskussionen im Seminar und während der Pausen ergaben sich schon erste Kontaktaufnahmen mit Ideen für gemeinsame Initiativen und Projekte.
Auch in der Akademie Franz Hitze Haus werden derzeit weitere Folgeprojekte geprüft, deren Realisierung indes noch nicht gesichert ist. Dabei greift die Akademie auf Erkenntnisse aus der Veranstaltung zurück und vertieft schon vorher bestehende Kontakte und Kooperationen.

]]>
Seminar für Schüler*innen mit und ohne Fluchterfahrung: Berufskolleg Reckenberg in Rheda-Wiedenbrück https://empowered-by-democracy.de/2018/09/17/seminar-fuer-schuelerinnen-mit-und-ohne-fluchterfahrung-berufskolleg-reckenberg-in-rheda-wiedenbrueck/ Mon, 17 Sep 2018 07:50:33 +0000 https://empowered-by-democracy.de/?p=1583 „Seminar für Schüler*innen mit und ohne Fluchterfahrung: Berufskolleg Reckenberg in Rheda-Wiedenbrück“ weiterlesen

]]>
Datum: 17.-18. September 2018
Ort: Rheda-Wiedenbrück

Vom 17. – 18. September 2018 war das Kolping-Netzwerk für Geflüchtete am Berufskolleg Reckenberg in Rheda-Wiedenbrück und führte dort Multiplikator*innenschulungen durch. Das Berufskolleg hat seit 2014 eine sogenannte „internationale Klasse“ in der Schüler*innen auf den Übergang in Regelklassen vorbereitet werden. Somit sind in vielen Klassen Schüler*innen, die selbst geflüchtet sind oder Migrationshintergrund haben. Die Schülervertretung des Berufskollegs setzt sich engagiert für die Integration der geflüchteten Schüler*innen ein.

Am Montag den 17. September wurden in sechs Klassen Schulungen durchgeführt in welchen die Schüler*innen besonders mit Faktenwissen zu Fluchtursachen, Integration und dem Umgang mit Vorbehalten ausgestattet wurden, um in Zukunft als Multiplikator*innen auftreten zu können.
Besonders waren die Schüler*innen an einem Quiz zu Fakten über Flucht interessiert. Das Schätzen von Zahlen bezüglich Flucht und Korrigieren der oft stark abweichenden Schätzungen durch die tatsächlichen Zahlen hinterließ einen starken Eindruck in den Klassen. Außerdem ergab es sich im Rahmen dessen, dass mehrere der Schüler*innen mit eigener Fluchterfahrung zum ersten Mail ihre Erfahrung mit ihren Mitschüler*innen teilten. Auch diskutierten Klassen mit den Fachkräften das Verständnis von Integration von Kolping und konkrete Maßnahmen, welche sie selbst ergreifen könnten, um Integration von Geflüchteten aber auch anderen Außenstehenden zu erleichtern.
Am Dienstag den 18. September standen die Fachkräfte des Kolping-Netzwerk für Geflüchtete für die Schüler*innen während eines Fests an der Schule für Fragen zur Verfügung. Auch hier wurden Diskussionen mit den Fachkräften aber auch unter den Schüler*innen über Integration und Fluchtursachen geführt.

Alle Fotos vom Kolpingwerk Deutschland

]]>
„Demokratie – in welcher Gesellschaft wollen wir leben?“ https://empowered-by-democracy.de/2018/05/15/demokratie-in-welcher-gesellschaft-wollen-wir-leben/ Tue, 15 May 2018 10:47:38 +0000 http://empowered-by-democracy.de/?p=1178 „„Demokratie – in welcher Gesellschaft wollen wir leben?““ weiterlesen

]]>
Datum: 11. bis 12. Mai 2018
Ort: Hattingen

Multikplikator*innenschulung startet mit erstem Modul

Am 11. und 12 Mai fand das erste Modul der Multikplikator*innenschulung „Empowered by Democracy“ in der Jugendbildungsstätte Welper in Hattingen statt. Zusammen kamen Teilnehmende, die sich selbst in der politischen Jugendbildung engagieren wollen. Das Modul stand unter dem Titel „Demokratie – in welcher Gesellschaft wollen wir leben?“.
Antworten auf diese komplexe Frage suchten die 14 Teilnehmenden, die überwiegend selbst Fluchterfahrung haben bei der Auseinandersetzung mit verschiedenen Themenkomplexen. Was sind Werte und Normen, die wir teilen? Was hat Geschlechtergerechtigkeit für einen Stellenwert in Deutschland? Was ist Erinnerungskultur?

Fotos: Jugendpresse Samuel Grösch

Darüber hinaus setzen sich die Teilnehmenden auch mit Politik und Demokratie in Deutschland auseinander in dem sie u.a. das Wahlsystem in Deutschland und die verschiedenen Parteien behandelten. Dabei wurde auch vermittelt, wie wichtig der Einsatz von aktivierenden Methoden bei der Umsetzung von Seminaren der politischen Jugendbildung ist.

Aber auch der Spaß durfte nicht zu kurz kommen: Beim gemeinsamen Grillabend wurde weiter diskutiert und sich ausgetauscht. Das folgende Modul, das sich intensiv den verschiedenen Methoden der politischen Bildung widmet, findet im Juli statt. Die Seminarreihe ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem aktuellen forum e.V., der Jugendbildungsstätte Welper und dem Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V.

]]>
Bildungsprojekt “Engagement in Deutschland” https://empowered-by-democracy.de/2018/03/06/videodokumentation-bildungsprojekt-engagement-in-deutschland/ Tue, 06 Mar 2018 11:46:32 +0000 http://empowered-by-democracy.de/?p=709 „Bildungsprojekt “Engagement in Deutschland”“ weiterlesen

]]>
Datum: September bis Dezember 2017
Ort: München

 

Ehrenamtliches Engagement der Bürger*innen als wichtiger Bestandteil einer lebendigen Demokratie zu thematisieren war das Ziel dieses Projekts der politischen Bildung. An mehreren Workshoptagen erhielten die rund 20 Teilnehmenden mit Fluchthintergrund einen Einblick in verschiedene Möglichkeiten des Engagements.

Sie erlernten Methoden der Gesprächsführung und stärkten ihre Medienkompetenz im Bereich Video. Dabei ist ein kurzer Film entstanden, der einen Ausschnitt des Projektes zeigt, in dem die Teilnehmenden sich mit der Rolle der freiwilligen Feuerwehr auseinandersetzen.

Download pdf-Artikel_Engagement in Deutschland

Veranstalter: Evangelische Jugendsozialarbeit Bayern e. V. (ejsa)

]]>
Seminar “Pimp my Europe” https://empowered-by-democracy.de/2018/02/01/videodokumentation-bildungsprojekt-engagement-in-deutschland-2/ Thu, 01 Feb 2018 12:55:21 +0000 https://empowered-by-democracy.de/?p=1259 „Seminar “Pimp my Europe”“ weiterlesen

]]>
Datum: 08. bis 10. Dezember 2017
Ort: Dortmund/Hattingen

Pimp my Europe – das ist politische Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und Kommunikation zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen zugleich. Bei einem Seminar lernten die jugendlichen Teilnehmer*innen des Projektes, wie erfolgreich mit Politikern diskutiert werden kann. Mit dem neuen Wissen geht es nächstes Jahr nach Brüssel in das EU-Parlament, um entwickelte Ideen auszutauschen.

Mit viel Elan ging es für die Teilnehmer*innen in hitzige Diskussionsrunden. Die Jugendlichen lernten verschiedene Rhetoriktricks kennen und übten sich im Reden vor Gruppen. Ihre Ideen rund um Politik, europäisches Zusammenleben und gesellschaftliche Teilhabe werden im nächsten Jahr vor Politikern des Europaparlaments vorgestellt. Das ist auch das Gesamtziel von „Pimp my Europe“: Entscheider der Politik sollen mit benachteiligten Jugendlichen aus verschiedensten Bevölkerungsgruppen zusammengebracht werden.

Die Teilnehmer*innen Jess Opitz, Torben Bräuning und Tobias Dudziak freuen sich vor allem über die Möglichkeit, bei „Pimp my Europe“ umfangreich über politische Themen zu diskutieren. „Das ist bei mir in meiner Freizeit nicht so einfach“, erzählt Opitz. Auch Akzeptanz spielt bei den teilnehmenden Jugendlichen zwischen 17 und 25 Jahren eine große Rolle, wie Bräuning betont: „Ab und zu muss auf Menschen zugegangen und ein Gespräch geführt werden. Scheuklappen bringen niemandem etwas.“

Der Organisator Michael Bergmann zieht ein positives Fazit: „Man bekommt mit, wie die Jugendlichen von Mal zu Mal gewachsen sind. Das zu sehen, ist beeindruckend.“

Ausführlicher Artikel zum Download

Veranstalter: Internationales Bildungs- und Begegnungswerk

Bildnachweis: Mona Dierkes

]]>
Fachtagung “Religion & Politische Bildung – Eine Herausforderung für die politische Bildungsarbeit mit Geflüchteten” https://empowered-by-democracy.de/2017/12/12/fachtagung-religion-politische-bildung-eine-herausforderung-fuer-die-politische-bildungsarbeit-mit-gefluechteten/ Tue, 12 Dec 2017 13:30:37 +0000 http://empowered-by-democracy.de/?p=727 „Fachtagung “Religion & Politische Bildung – Eine Herausforderung für die politische Bildungsarbeit mit Geflüchteten”“ weiterlesen

]]>
Datum: 11.-12.12.2017
Ort: Heppenheim

Wie passen Religion und Politische Bildung mit jungen Geflüchteten zusammen? Bei der Fachtagung im Haus am Maiberg wurde diese Frage intensiv bearbeitet und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Die Veranstaltung beantwortete viele Fragen, aber es zeigte sich, dass es nur der Anfang einer längeren Diskussion über die Thematik war.

Religion nimmt im Kontext von Flucht unterschiedliche Rollen an: „Viele Menschen sind vor Religion geflohen“ erläutert Professor Josef Freise von der Katholischen Hochschule Köln in seinem Eröffnungsvortrag. Darüber hinaus wird Religion zu einer „portablen Heimat in der Fremde“, kann jedoch als Integrationshemmnis wie auch als Weg gesellschaftlicher Partizipation mit Identitätsstiftung wirken. Religion bietet demnach viele positive Potenziale für eine gesellschaftspolitische Integration.

Folgende Themen wurden in Workshops bearbeitet:

  • Jugend und Religion in Deutschland
  • Religion – Migration- Integration
  • Religion MACHT Politik?
  • Religion & Leitkultur
  • Politische Bildung mit Geflüchteten
  • Religion & interkulturelle Kompetenzen

Benedikt Widmaier, Leiter des Hauses am Maiberg, zog am Ende der Tagung das Fazit, dass der Schwerpunkt der Diskussionen zwar auf dem Thema Islam lag, es aber „im Laufe der Veranstaltung deutlich geworden ist, dass wir uns auch stärker mit dem Christentum auseinandersetzen müssen“.

Zur Tagungsdokumentation

Veranstalter: Haus am Maiberg

]]>