Schon gewesen

Online-Fortbildung am 10.12.2020 im Projekt UpDate!: Professionalisierung der politischen Bildung in der Einwanderungsgesellschaft

Informationen zum Programm
Mit Panelgespräch:‼️Plurale Selbstverständnisse in der Politischen Bildung und mit folgenden Teilnehmenden:

Meral El ist Kultur- und Sozialwissenschaftlerin. Sie ist Geschäftsführerin der neue deutsche organisationen Zuvor arbeitete sie untern anderem für die Open Society Justice Initiative Fellows Initiative zu Rassismus an deutschen Schulen, bei Save the Children Deutschland zur Umsetzung des Rechts auf Bildung und im Jüdisches Museum Berlin | Jewish Museum Berlin. Sie forscht, publiziert und arbeitet zum Themenfeld Antidiskriminierung, Partizipation und Chancengerechtigkeit. 2016 veröffentlichte sie zusammen mit Karim Fereidooni das Sammelband „Rassismuskritik und Widerstandsformen“.

Sascha Rex, seit 2003 Mitarbeiter im Deutscher Volkshochschul-Verband e.V., verantwortete dort den u.a. den Bereich politische Bildung sowie Jugendbildungsprogramme. Er leitet aktuell die Stabsstelle für Grundsatzfragen und Verbandsentwicklung in der Bundesgeschäftsstelle und ist u.a. Mitglied im Diversityausschuss des DVV. Seine Schwerpunkte liegen in der Bildungsarbeit gegen Rassismus sowie mit bildungsbenachteiligten Menschen.

Emeti Morkoyun ist Studienleiterin des Fachbereichs Gesellschaft gestalten an der Muslimischen Akademie Heidelberg i. G. Sie beschäftigt sich mit Fragen nationaler Zugehörigkeit und politischer Teilhabe muslimischer Communities und promoviert derzeit in Politikwissenschaft. Davor arbeitete sie als Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin an der Evangelische Akademie der Pfalz im Rahmen der Werkstattgespräche Islam in Rheinland Pfalz.

Andreas Michelbrink ist für die gewerkschaftspolitische Bildung von ver.di als Geschäftsführer tätig. Ziel dabei ist, Arbeitnehmer*innen in die Lage zu versetzen, ihre wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen, beruflichen und kulturellen Interessen zu vertreten, um an der Sicherung, Verwirklichung und Weiterentwicklung einer demokratischen und sozialen Gesellschaftsordnung mitzuwirken

Deutungshoheiten in der politischen (Demokratie-)Bildung“ Fachinput: am 10.12.2020 15.30 Uhr mit Prof.in Julika Bürgin, Hochschule Darmstadt, Politologin und Erziehungswissenschaftlerin. Sie lehrt seit 2015 an der Hochschule Darmstadt im Fachbereich Soziale Arbeit. Zuvor war sie viele Jahre in und mit Gewerkschaften aktiv – insbesondere in der gewerkschaftlichen und gesellschaftspolitischen Erwachsenenbildung. Ihre thematischen Schwerpunkte sind emanzipatorische und politische Bildung, subjektwissenschaftliche Forschung und Demokratiepolitik.
Online-Fortbildung im Projekt UpDate!: Professionalisierung der politischen Bildung in der Einwanderungsgesellschaft


Online-Fortbildung am 10. Dezember 2020 von 10.30−15.30 Uhr:
ANPASSUNG, EMPOWERMENT ODER DOCH WIDERSTAND?
PLURALE SELBSTVERSTÄNDNISSE IN DER POLITISCHEN BILDUNG

Die letzten Jahrzehnte haben zu sozialen und politischen Schieflagen geführt, die auch die politische Bildung vor neue Herausforderungen stellen. Ihr klarer Bezug zu demokratischen Grundrechten wird dabei aktiv von antidemokratischen Kräften bekämpft. Das Konzept der politischen Bildung in der Demokratie wird dabei grundsätzlich infrage gestellt.
Was bedeutet dies konkret für die Rolle der Bildungsträger und politisch Bildende? Wo positionieren wir uns in einer Gesellschaft, die durch immer weitere Diskursverschiebungen und Gewalt polarisiert wird? Und wo liegen die emanzipatorischen Chancen für echte Teilhabe und solidarisches Dagegenhalten?
Die Veranstaltung bietet Raum, sich mit den pluralen Zielen der Politischen Bildung auseinanderzusetzen und sich selbst an den Debatten zu beteiligen. Wir möchten dabei gemeinsam mit haupt- und nebenberuflichen politischen Bildner*innen die Bedingungen und Gelingensfaktoren guter politischer Erwachsenenbildung reflektieren.
Die Veranstaltung bietet Möglichkeiten zur weiteren bundesweiten Vernetzung und richtet sich an alle engagierte Menschen, die sich im Feld der politischen Bildung bewegen oder zukünftig bewegen wollen.
Hier geht’s zu der Veranstaltungsreihe des Projekts:
Professionalisierung politischer Bildung
https://profession-politischebildung.de/veranstaltungen/


Politische Bildung im Zeichen der  pluralen Gesellschaft: Diversitätsorientierung Ein Fortbildungsangebot des Bundesausschusses politische Bildung e.V. 
Modul 3: Kurzbericht

Onlineveranstaltung am 10.09.2020 
Plattform: Zoom (inkl. Slido)

Ob Milieu, Gender oder ethnische Zuschreibung: Die Pluralität unserer Gesellschaft muss sich auch in der Didaktik guter politischer Bildung widerspiegeln. Aber was ist eigentlich gemeint, wenn wir von Diversitätsorientierung in der politischen Erwachsenenbildung sprechen? Und wie kann ein didaktisches Verständnis aussehen, welches der Vielzahl an Lebenswirklichkeiten entspricht? 

Die Veranstaltung zeichnet die Grundlagen des didaktischen Umgangs mit Heterogenität nach und führt in die Überlegungen zur Diversitätsorientierung ein. Zusätzlich bietet der anschließende Workshop die Gelegenheit, sich mit der diskriminierungssensiblen Umsetzung von Bildungsangeboten in der „digitalen Welt“ auseinanderzusetzen. Die Veranstaltung richtet sich an alle engagierte Menschen, die sich im Feld der politischen Bildung bewegen oder zukünftig bewegen wollen. 

Mehr dazu und den Bericht finden Sie hier.


Erste Sitzung des begleitenden Expert*innenbeirats

Am 02.09.2020 fand die erste Online-Sitzung des begleitenden Expert*innenbeirats für das bap Projekt Update! statt. Die bap-Vorsitzende Barbara Menke erläuterte zu Beginn Rolle und Aufgabe des Beirats. Danach stellte der Leiter des Projekts, David Stein, die bisherigen Ergebnisse und Planungen vor. Die mehr als 10 Beiratsmitglieder aus der Profession Politische Bildung in Wissenschaft und Praxis sowie von bap-Mitgliedern und Migrantenorganisationen brachten sich anschließend mit Anregungen und Hinweise zum Modellprojekt in die weiteren Vorhaben ein.


Barcamp bei der Onlineveranstaltung „Digitale Welt und politische Erwachsenenbildung — Didaktik neu gedacht?!“

Am 18.06.2020, fand von 10:00 — 16:00 Uhr die Onlineveranstaltung „Digitale Welt und politische Erwachsenenbildung — Didaktik neu gedacht?!“ statt. 

Der zweite Teil der Veranstaltung (ab 13:30 Uhr) wurde in Form eines Barcamps organisiert. Ein Barcamp besteht aus verschiedenen Sessions, in denen Teilnehmende Praxisbeispiele, Ideen und aktuelle Fragestellungen selbst einbringen. Dieses dient dem inhaltlichen Austausch, der kollegialen Beratung sowie der Diskussion.

Hier die Kurzübersicht der angebotenen Sessions des Barcamp:

  • e‑Bert — politische Bildung im Chat gegen Fake News und Hate Speech (Nähere Informationen lesen Sie hier.)
    Kerstin Ott, Thomas Hartmann, Friedrich-Ebert-Stiftung
  • (Politische) Bildung im Alter – „Nichts mehr tun müssen – vieles tun können und wollen: offen und frei sein“
    Titus Möllenbeck, Haus am Maiberg
  • Virtuelles Lernen — Politische Bildung zwischen Digitalem und Virtuellem
    Sarah Röhr und Dr. Robert Lohmann, Konrad-Adenauer-Stiftung
  • Diversität in der politischen Bildung
    Hamze Bytyçi, RomaTrial
  • Funkkolleg – vom Radio zur zertifizierten multimedialen Wissensvermittlung
    Steffen Wachter, Hessischer Volkshochschulverband
  • Citizen Relationship Management — Die CRM-Selbsthilfegruppe Maximilian Rückert, Hanns-Seidel-Stiftung
  • Soziale Netzwerke als Plattformen für politische Bildung
    Caroline Sperling, AWO
  • Anti-Bias-Arbeit digital!?
    Nikola Poitzmann, Hessisches Kultusministerium

Genauere Informationen zu den einzelnen Sessions erhalten Sie auch HIER.

Zur Erinnerung: In der ersten Tageshälfte haben wir uns mit einem Expertinnen-Input von Dr.in Birgit Aschemann der didaktischen Frage nach guter Praxis in der  Erwachsenenbildung genähert.

Wie unterscheidet sich die digitale, didaktische Arbeit von klassischen Präsenzformaten, was ist eigentlich das volle Potential von Onlinekursen und wie verändert sich dabei die Rolle von politischen Bildner*innen? Selbstverständlich gab es auch Raum für Erfahrungsaustausch und gegenseitiges Kennenlernen.


UpDate! Digitale Welt und politische Erwachsenenbildung: Didaktik neu gedacht?! — Onlineveranstaltung am 18.06.2020

mit dabei: Dr.in Birgit Aschemann, CONEDU Verein für Bildungsforschung und ‑medien.

Dr.in Birgit Aschemann
© privat

Dr.in Birgit Aschemann ist Erwachsenenbildnerin, Bildungswissenschaftlerin, Psychologin, Universitätslektorin und international tätige Expertin im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung. Sie absolvierte ein Diplomstudium der Psychologie und ein Doktoratsstudium der Erziehungs- und Bildungswissenschaft mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung an der Universität Graz und langjährige Erfahrung in Bildungsforschung und Projektarbeit (www.aschemann.at). Eine Kooperation mit CONEDU (früher EDUCON) besteht seit 2009; seit 2015 ist sie pädagogisch-wissenschaftliche und redaktionelle Mitarbeiterin bei CONEDU und seit 2018 Leiterin des Arbeitsbereichs Digitale Professionalisierung. Für den gegenständlichen Auftrag ist sie insbesondere durch die Konzeption, Koordination und erfolgreiche Durchführung des EBmooc 2017 und des EBmooc 2018 qualifiziert.

Frau Aschemann wird einen Impuls zu „Gute digitale Praxis der Erwachsenenbildung“ geben sowie einen Workshop unter dem Titel „Aus dem „Lockdown“ in die Zukunft“ leiten.

Aktualisierung: Wie wir gute politische Bildung machen – über Traditionen, Kritik und Gelingen — Jetzt als Online Veranstaltung!

Am 3. April 2020 im Netz mit Informationen zur „Topographie der Praxis politischer Bildung“ von Dr.in Helle Becker Transfer für Bildung e. V. und dem Kernelement: „Beutelsbacher Konsens“ sowie einer aktuellen Einschätzung von Dr.in Manon Westphal, Westfälische Wilhelms-Universität Münster zu den „Herausforderungen und Aufgaben politischer Bildung“

Alle ausführlichen Infos finden Sie hier.


Bericht zur Onlineveranstaltung am 03.04.2020: Wie wir gute politische Bildung machen – über Traditionen, Kritik und Gelingen 
Ein Fortbildungsangebot des Bundesausschusses politische Bildung e.V. 

In Modul I des Fortbildungsangebots wurden die Grundlagen der heutigen, diversen Fachprofession beleuchtet. Hierbei wurden unterschiedliche Betätigungsfelder und deren Rechtsgrundlagen behandelt. 

Dr. Helle Becker 05 — 2015

Im ersten Teil der Veranstaltung führte Dr.in Helle Becker die Teilnehmenden an die Topographie der Praxis politischer Bildung heran. Mit der Topografie der Praxis politischer Bildung gibt die Fachstelle politische Bildung einen Überblick über die Vielfalt und Differenziertheit der politischen Bildungslandschaft, deren Strukturen und Ansätze. Diejenigen Praxisfelder wurden dargestellt, in denen politische Bildung mit unterschiedlichen Konzepten verortet ist. Sie wurden dabei, in Anlehnung an Niklas Luhmanns Systemtheorie, als soziale Systeme und Subsysteme verstanden und anhand von Kreisen und farblichen Differenzierungen dargestellt. Die Topografie der Praxis politischer Bildung stellte für die Teilnehmenden dabei eine grundlegende Orientierung dar und ermunterte dazu, die politische „Bildungslandschaft“ in ihrer Differenziertheit und Vielfalt als Gewinn wahrzunehmen sowie Schnittstellen und Kooperationsmöglichkeiten zu identifizieren. 

Dr.in Manon Westphal

Im zweiten Teil der Veranstaltung zeigte Dr.in Manon Westphal auf, dass heutige Gesellschaften fundamental pluralistisch sind und eine wachsende Vielfalt an kulturellen, religiösen und weltanschaulichen Perspektiven umfassen. Eine der größten politischen Herausforderungen der Gegenwart ist es, einen Umgang mit dieser Pluralität zu finden. Sie illustrierte dabei anschaulich, welche Konsequenzen hieraus für die politische Bildung erwachsen. Ausgehend von der Perspektive radikaldemokratischer Theorieansätze, die die Relevanz von Konflikten für Demokratien betonen, skizzierte sie einen kritischen Blick auf den Beutelsbacher Konsens und betrachtete dabei speziell das Kontroversitätsgebot. Die Teilnehmenden fanden dabei in kollaborativer Gruppenarbeit sowie in der anschließenden Plenumsdiskussion Möglichkeiten, sich einzubringen. Thematisiert wurden hierbei u.a. der Umgang mit strukturellen Ausschlussmechanismen und den Bemühungen, marginalisierte Positionen durch gute politische Erwachsenenbildung einzubinden und nachhaltig sichtbar zu machen. 

Alle ausführlichen Infos finden Sie hier.