Am 5. Mai verlieh der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) zum zweiten Mal den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten „Preis Politische Bildung“. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurden fünf Projekte ausgezeichnet, die Politische Bildung und Politische Partizipation in besonderer Weise thematisiert haben.
„Unsere demokratische Kultur lebt von politischer Bildung! Wie diese Bildung gelingen kann, haben uns die Projekte der heutigen Preisträger eindrucksvoll vor Augen geführt. Als Schirmherrin des Preises möchte ich allen Preisträgern und den mehr als 200 Bewerbern für dieses Engagement danken“, so Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Schirmherrin des Preises.
„Mit dem Preis Politische Bildung haben wir gezeigt, was Demokratie immer wieder braucht“, betonte Lothar Harles, Vorsitzender des Bundesausschuss Politische Bildung. „Nämlich engagiertes und konstruktives Sich-Einmischen.“ Der Preis Politische Bildung habe dabei die enorme Bandbreite und Ideenreichtum deutlich gemacht. „Wer heute sagt ‚Ich kann sowieso nichts ändern‘, der sollte sich unsere Preisträger zum Vorbild nehmen.“
Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, betonte: „Eine große Stärke der politischen Bildung in Deutschland ist es, dass sie sich eben nicht nur auf Kenntnisse über Institutionen, Strukturen oder Prozesse der Politik beschränkt, sondern das persönliche Engagement für Staat und Gesellschaft in den Vordergrund rückt.“ Mit Blick auf die Medien sagte Krüger: „Das Beispiel von PHOENIX zeigt, wie aus einmal gewecktem Interesse tatsächlich Handeln wird.“
Die diesjährigen Preisträger wurden aus rund 200 Bewerbungen durch eine Fachjury aus bap, bpb und Bundesfamilienministerium ausgewählt. Die Preisverleihung bildet den Auftakt der „Aktionstage Politische Bildung“, die mit dem Gründungstag des Europarates am 5. Mai starten und am 23. Mai enden.
Erstmals wurde ein Medienpreis verliehen. Dieser ging an den Fernsehsender PHOENIX, der von der Veranstaltung berichtete.