WILLKOMMEN AUF DER WEBSEITE DES BUNDESAUSSCHUSS POLITISCHE BILDUNG E.V. 

Der Bundesauschuss Politische Bildung (bap) e.V. ist ein Zusammenschluss der bundesweiten Verbände der außerschulischen politischen Jugend‐ und Erwachsenenbildung.

Überzeugend demokratisch — selbstverständlich plural“

Gemeinsames Ziel der im Bundesauschuss Politische Bildung verbundenen Organisationen ist es, sich für die Stärkung und Weiterentwicklung der Politischen Bildung zu engagieren und die Interessen dieses Bildungsbereichs gegenüber Politik, Ministerien und Behörden sowie der Gesellschaft zu vertreten.

Mehr Informationen zum bap e.V. finden Sie hier 

Europa eine Chance geben – nicht nur in Wahlzeiten

Montag, 18.02.2019

Zur Zukunft Europas in der politischen Bildung

Hanns Christhard Eichhorst, stellvertretender Vorsitzender des Bundesausschuss Politische Bildung (bap) e.V. (© bap)


In knapp 100 Tagen sind Europawahlen. Im Gespräch mit bap‐Medien erläutert Hanns Christhard Eichhorst, der stellvertretende Vorsitzende des Bundesausschuss Politische Bildung (bap), die Rolle der politischen Bildung für die Zukunft Europas.

Das vollständige Interview lesen Sie hier.




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Treffen der AG „Förderung Politischer Bildung durch das BMZ / Engagement Global“

Donnerstag, 18.04.2019

Am 04.04.2019 fand ein weiteres Treffen der bap‐AG „Förderung Politischer Bildung durch das BMZ / Engagement Global“ in Bonn unter Beteiligung von Vertreter/‐innen aus fünf bap‐Mitgliedsorganisationen statt.

Im Mittelpunkt der Beratungen stand die konkrete Planung der Fachtagung 2019, die nun am 26.11.2019 in Frankfurt am Main stattfinden wird. Inhaltlich soll sich die Fachtagung mit den Aspekten von Klimawandel bzw. „Klimaaktivismus“ und der Rolle der politischen Bildung im Rahmen des zivilgesellschaftlichen Engagements gegen den Klimawandel beschäftigen.

Das nächste Treffen der AG ist für den 06.06.2019 geplant.

Fragen richten Sie gerne an die Sprecherin und Koordinatorin der AG Natali Rezwanian‐Amiri unter rezwanian@gesellschaft-der-europaeischen-akademien.de.

bap‐Preis Politische Bildung 2019 erfährt mit 142 Bewerbungen großen Zuspruch

Mittwoch, 10.04.2019

142 Projekte wurden unter dem Motto „Wir müssen reden!“ Über gesellschaftlichen Zusammenhalt sprechen: vor Ort — offen — mit allen eingereicht – wir freuen uns über diesen großen Zuspruch und die daran erkennbare Vielfalt der (politischen) Jugend‐ und Erwachsenenbildung.

Am 4. April 2019 tagte die Jury, um drei Preisträgerprojekte auszuwählen, die am 3. Juni 2019 in Berlin ausgezeichnet werden sollen. Eine Einladung veröffentlichen wir spätestens Anfang Mai. Ausführliche Informationen zu den Preisträgern und zur Preisverleihung finden Sie in Kürze unter diesem Link.

Erfahren Sie mehr über die Mitglieder der Jury.

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Emotionen und Politik – was bewegt uns? Ein Meinungsaustausch am 24. März 2019

Mittwoch, 03.04.2019

Ein Rückblick auf eine gelungene Medienpartnerschaft im Rahmen der Leipziger Buchmesse

Der bap dankt seinem JOURNAL‐Mitherausgeber, dem WOCHENSCHAU Verlag, sowie der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) für die gelungene Medienpartnerschaft im Rahmen der Leipziger Buchmesse.

Emotionen und Politik – was bewegt uns? Ein Meinungsaustausch“ war das Thema der öffentlichen Gesprächsrunde des JOURNAL am 24. März 2019 um 15.30 Uhr auf der Buchmesse, das über 100 Zuhörer/‐innen anzog. 

v.l.n.r. Klaus Waldmann, Nancy Grochol, Felix Münch, Dr. Annette Petri (© Juliana Stockheim/bpb)

Menschen sind emotionale Wesen. Politik und Politikvermittlung haben dagegen den Anspruch eher sachlich zu sein, während in den vergangenen Jahren immer mehr Menschen auf die Straße gehen und dabei lautstark und emotional sind – sei es im Kontext von PEGIDA oder den Demonstrationen Fridays for Future Deutschland. Wie viel Emotionen vertragen Politik und politische Bildung? Um diese Frage drehte sich bereits der Bundeskongress politische Bildung Anfang März in Leipzig, und dieser Themenkomplex wurde im Rahmen der Leipziger Buchmesse noch einmal aufgenommen.

Dabei diskutierten Dr. Annette Petri (Gymnasium Gernsheim), Klaus Waldmann (Bundesausschuss Politische Bildung e. V.; Karahan Consulting, Berlin) und Nancy Grochol (Lektorat Argwohn, Leipzig) mit Felix Münch, dem Leitenden Redakteur des JOURNAL.

Nach einer Einführung von Felix Münch in den Themenkomplex sowie den Verweis auf die Bedeutung des gerade durchgeführten Bundeskongress politische Bildung in Leipzig sowie auf die Bedeutung der Stadt in der Friedlichen Revolution vor 30 Jahren ging Nancy Grochol ebenfalls auf politische Emotionen auf der Straße ein.

Dabei stellte sie besonders auf das von ihr mitherausgegebene „Wörterbuch des besorgten Bürgers“ (Ventil Verlag) und damit die Schwierigkeit ab, jene „besorgten Bürger“ tatsächlich ernst zu nehmen: „Wenn ein Kind schreiend zu seinen Eltern rennt und von einem Monster unter dem Bett berichtet, dann müssen die Eltern auf das Kind eingehen. Allerdings wissen diese, dass es keine Monster gibt. Eine ähnliche Problematik beinhalte der Umgang mit ‚besorgten Bürgern‘“, so Grochol.

v.l.n.r. Klaus Waldmann, Nancy Grochol, Felix Münch, Dr. Annette Petri (© Juliana Stockheim/bpb)

Annette Petri widmete sich insbesondere den Demonstrationen „Fridays for Future“ im Kontext ihres Buchs „Emotionssensibler Politikunterricht. Konsequenzen aus der Emotionsforschung für Theorie und Praxis politischer Bildung“, das 2018 im Wochenschau Verlag erschienen ist. Sie vertritt die These, dass sich die politische Bildung gleichermaßen mit Emotionen beschäftigen darf, sollte und kann, ohne dabei Gefahr zu laufen, Irrationalitäten zu befördern. Unterlässt sie dies, bleibe die emotionale Komponente politischen Lernens und Lehrens weiterhin dem Zufall überlassen.

Klaus Waldmann als Vertreter der außerschulischen politischen Bildung in der Runde betonte, dass die Demokratie auch einer emotionalen sinn‐ und identitätsstiftenden Erzählung bedarf. Politische Bildung habe der Reflektion von Gefühlen künftig eine größere Bedeutung einzuräumen. Eine wichtige Aufgabe könnte die Vermittlung einer Emotionsreflexionskompetenz oder eine Kultivierung von Gefühlen sein. Dazu würde dann auch gehören, die emotionalen Folgen politischer Entscheidungen zu reflektieren. Für ihn bleibt die Frage nach der „Wahrheit“ von Emotionen – denn sie müssen in kommunikativen Prozessen ausgehandelt, verstanden und gedeutet werden – zunächst offen. Das sollte allerdings auch eine der anspruchsvollsten Aufgaben der politischen Bildung sein. 

Fragen beantwortet gerne der bap‐Vorstand unter menke@bap-politischebildung.de.

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Einladung zum Modellprojekt: Politische Partizipation als Ziel der Politischen Bildung

Donnerstag, 28.03.2019

Einladung zum schulisch‐außerschulischen Fachaustausch vom 06. – 07. Mai 2019 in Heppenheim

Nach zahlreichen Seminaren, Kooperationen und Projekten in den jeweiligen schulisch‐außerschulischen Tandems sind gegen Ende des Modellprojektes die Beteiligten aus den aktuellen oder früheren Schuljahren eingeladen, über ihre Erfahrungen zu berichten, um so eine breite Auswertung und nachhaltige Weiterentwicklung des Projekts ermöglichen zu können.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für alle projektbeteiligten Lehrer*innen, Referent*innen, Multiplikator*innen und Schüler*innen im Rahmen des Modellprojekts kostenlos. 

Anmeldung ab sofort hier.

Hier geht’s zum Einladungsflyer mit Programm.

Auf einen Blick:
Wann? 06. Mai 11.00 Uhr – 07. Mai 15.30 Uhr
Wo? Im Haus am Maiberg / Heppenheim an der Bergstraße
Tagungsleitung: Alexander Mack (Haus am Maiberg) & Dr. Alexander Wohnig (Heidelberg School of Education)
Anmeldung: ab sofort

Infos zum Projekt
Das Modellprojekt „Politische Partizipation als Ziel der politischen Bildung“ hat zum Ziel, durch eine enge Verzahnung von Institutionen der schulischen und außerschulischen Bildung und die Verknüpfung der Kompetenzen beider Disziplinen neue lerntheoretische Erfahrungen zur selbstgesteuerten Partizipation von Jugendlichen zu generieren. Im Mittelpunkt stehen nicht politische, sondern pädagogische Ziele, wie etwa die Entwicklung neuer Methoden für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit.

Mehr Informationen zum Projekt unter diesem Link.

Fragen beantwortet gerne der bap‐Vorstand unter menke@bap-politischebildung.de.

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Gründungsversammlung des Bundesnetzwerkes Kinder‐ und Jugendarbeit

Dienstag, 26.03.2019

Das Bundesnetzwerk Kinder‐ und Jugendarbeit ist am 21.03.2019 in Nürnberg gegründet worden. Die GEMINI‐Vertreterinnen Hanna Lorenzen, Evangelische Trägergruppe (et), und Johanna Zander, Deutscher Volkshochschul‐Verband (DVV‐VHS), haben der Versammlung beigewohnt und sich für eine Vernetzung der Akteure im Bereich Kinder‐ und Jugendarbeit eingesetzt.

Die Mitglieder der Gründungsversammlung

Das Netzwerk, dem ein Sprecher*innenkreis vorsteht, hat unter anderem die Aufgabe das Handlungsfeld Kinder‐ und Jugendarbeit koordiniert darzustellen sowie an der fachlichen und rechtlichen Grundlage und der qualitativen Weiterentwicklung der Kinder‐ und Jugendarbeit mitzuwirken.

Weiterhin ist das Netzwerk der ideelle Träger des Bundesweiten Fachkongresses Kinder‐ und Jugendarbeit, der im September 2020 in Nürnberg stattfinden wird. Die GEMINI‐Träger werden sich als Mitglied des Beirats an der Organisation des Kongresses beteiligen.

Fragen beantwortet gerne der bap‐Vorstand unter menke@bap-politischebildung.de.

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„Emotionen und Politik — was bewegt uns? Ein Meinungsaustausch“">Emotionen und Politik — was bewegt uns? Ein Meinungsaustausch“

Montag, 18.03.2019

Diskussion im Rahmen der Leipziger Buchmesse am 24. März 2019 um 15.30 Uhr

Menschen sind emotionale Wesen. Politik und Politikvermittlung haben dagegen den Anspruch eher sachlich zu sein, während in den vergangenen Jahren immer mehr Menschen auf die Straße gehen und dabei lautstark und emotional sind – sei es im Kontext von PEGIDA oder den Demonstrationen „Fridays for Future“. Es geht gerade in der politischen Bildung darum, möglichst sachliche Informationen zur Verfügung zu stellen, um Meinungsbildung zu ermöglichen. Wie viel Emotionen vertragen Politik und politische Bildung?

Um diese Frage drehte sich der Bundeskongress politische Bildung Anfang März in Leipzig. Diesen Themenkomplex nehmen wir im Rahmen der Leipziger Buchmesse auf. Es diskutieren

  • Dr. Annette Petri (Gymnasium Gernsheim, Hessen. Publikation: „Emotionssensibler Politikunterricht“),
  • Klaus Waldmann (Bundesausschuss Politische Bildung e.V./ Redaktion „Journal für politische Bildung“; Karahan Consulting, Berlin) und
  • Nancy Grochol (Lektorat Argwohn, Leipzig. Publikation: „Wörterbuch des besorgten Bürgers“)

mit Felix Münch, dem Leitenden Redakteur der Zeitschrift „Journal für politische Bildung“ (http://www.journal-pb.de), das der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) gemeinsam mit dem WOCHENSCHAU Verlag herausgibt.

Auf einen Blick:
„Emotionen und Politik — was bewegt uns? Ein Meinungsaustausch„
Wann? am Sonntag, den 24. März um 15.30
Wo? in der Halle 2 (Agora)

Mehr zum Fokus Bildung bei der Leipziger Buchmesse lesen Sie hier.

Fragen beantwortet gerne der bap‐Vorstand unter menke@bap-politischebildung.de.

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Frauen müssen für ihre Rechte kämpfen, aber sie brauchen auch die Unterstützung der Männer: 3 Drei Fragen an… Ali Rezaie

Freitag, 15.03.2019

Warum sind Debatten um Geschlechterrollen wichtig? Wie fühlt es sich an,  wenn alles neu ist? Welche Rolle spielen Vorurteile?

© privat

Ali Rezaie hat mit Empowered by Democracy einen Blick auf Geschlechterrollen und -identitäten geworfen. Entstanden ist ein Gespräch über die Suche nach einer Perspektive, gegensätzliche Alltagswelten und was sich bei Geschlechterrollen ändern muss.

Hier geht es zum Kurzinterview.

Über Ali Rezaie
Ali Rezaie ist Ende 2015 mit seiner Familie aus Masar‐e Sharif in Afghanistan nach Deutschland gekommen. Er hat einen Abschluss in Bauingenieurwesen und studiert jetzt Maschinen‐ und Verkehrswesen an der Technischen Universität Berlin. Über sein Stipendium hat Ali Kontakt zu „Empowered by Democracy“ gefunden. Seit April 2018 ist er Teil des Projekts. Sein erster Workshop hieß „Als Familie ankommen“.

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