WILLKOMMEN AUF DER WEBSEITE DES BUNDESAUSSCHUSS POLITISCHE BILDUNG E.V. 

Der Bundesauschuss Politische Bildung (bap) e.V. ist ein Zusammenschluss der bundesweiten Verbände der außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung.

Überzeugend demokratisch — selbstverständlich plural“

Gemeinsames Ziel der im Bundesauschuss Politische Bildung verbundenen Organisationen ist es, sich für die Stärkung und Weiterentwicklung der Politischen Bildung zu engagieren und die Interessen dieses Bildungsbereichs gegenüber Politik, Ministerien und Behörden sowie der Gesellschaft zu vertreten.

Mehr Informationen zum bap e.V. finden Sie hier 

Braucht Bewegung Bildung? Politische Bildung und Engagement in Zeiten des „Klimaaktivismus“

Freitag, 08.11.2019

bap-Fachtag am 26. November 2019 in Frankfurt am Main

Mit Fridays For Future hat sich innerhalb kürzester Zeit eine von jungen Menschen getragene soziale Bewegung entwickelt, die den globalen Klimawandel und damit auch Themen wie nachhaltige Entwicklung mit Nachdruck auf die tagespolitische Agenda setzt. Doch welche Rolle spielt die politische Bildung für soziale Bewegungen?

Was kann die politische Bildung Aktivist*innen und Engagierten bieten, welche Rolle spielt politische Bildung im persönlichen Engagement und wie kann politische Bildung vor allem junge Menschen grundsätzlich aktivieren?

Der bap lädt Trägerorganisationen und Praktiker*innen der politischen Bildung ein, gemeinsam über die politische Bildungsarbeit zu globalen Themen und Fragen der Nachhaltigkeit zu reflektieren.

Zum Programmflyer
Zum Anmeldeformular

bap-Fachtag — Auf einen Blick
Was? Fachtag zum Thema Politische Bildung und Engagement in Zeiten des „Klimaaktivismus„
Wann? 26. November von 10.30 — 16.30 Uhr
Wo? Ka Eins, Kasseler Str. 1A, 60486 Frankfurt am Main, www.ka-eins.de
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich
Um sich anzumelden, senden Sie bitte den ausgefüllten Anmeldebogen an thermann@bap-politischebildung.de.

Der bap freut sich auf einen regen Austausch und interessante Diskussionen!

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UpDate!: Professionalisierung der politischen Bildung in der Einwanderungsgesellschaft

Dienstag, 22.10.2019

Ausgangslage

Die politische Bildung ist in einer Aufbruch- und Umbruchsphase. Politische Bildung muss sich heute intensiver als in den Jahrzehnten zuvor mit neuen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen und neuen Akteursgruppen auseinandersetzen. Zu diesen Akteuren gehören u.a. die Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus, die Demokratiepädagogik, die soziale Arbeit, die kulturelle Bildung oder die Menschenrechtsbildung, die in ihrer Arbeit Einzelaspekte von politischer Bildung berühren, damit aber den Kern der Profession immer unbestimmbarer und gleichgültiger werden lassen.

Allein diese Entwicklung macht es notwendig, klarer zu definieren, was politische Bildung ausmacht, was ihr Kern ist und was sie von den anderen Bereichen unterscheidet.

Zum anderen hat die Tatsache, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, auch richtiger Weise zur Folge, dass Migrantenorganisationen und Initiativen entstanden sind, die die Gesellschaft mitgestalten, ihren spezifischen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Demokratie leisten wollen, bislang aber nur in Ansätzen im Bereich der politischen Bildung tätig sind. Es gibt derzeit nur wenig Träger der politischen Bildung bzw. anerkannte Träger der politischen Bildung im Bereich der Migrantenorganisationen. 

Die Entwicklung dahin ist notwendig und muss systematisch unterstützt und vorangetrieben werden. Die Erweiterung des Spektrums der pluralen Trägerlandschaft der politischen Bildung ist eine Zukunftsperspektive. Pluralität der Trägerlandschaft muss auch die Pluralität der gesellschaftlichen Akteure wiederspiegeln.

Diese Entwicklung ist Anlass und Grund, die Professionalisierung in der politischen Bildung in den Blick zu nehmen, sie zu systematisieren, um zu einer „auf der Höhe der Zeit“ stehenden, diversitätsorientierten politischen Bildung zu kommen, die bewusst und auf Augenhöhe Migrantenorganisationen als Träger der politischen Bildung einbezieht. 

Ziele

Vor dem Hintergrund der beschriebenen Ausgangslage verfolgt das Projekt die folgenden Ziele.

➡ Entwicklung eines Fortbildungskonzepts für haupt- und nebenamtlich Mitarbeitende in der außerschulischen politischen Erwachsenenbildung, indem grundlegende Fragen der Profession aufgenommen werden.

➡ Umsetzung eines diversitätsorientierten Fortbildungskonzepts unter bewusster Einbeziehung von Migrantenorganisationen und Initiativen.

➡ Durchführung von Fortbildungen mit Teilnehmenden aus der klassischen pluralen Trägerlandschaft der politischen Bildung und Teilnehmenden aus Migrantenorganisationen, die sich auf den Weg begeben, anerkannte Träger der politischen Bildung zu werden bzw. im Bereich der politischen Bildung tätig werden wollen.

➡ Auswertung und Nachjustierung des Fortbildungskonzepts nach einer ersten Durchführungsphase.

➡ Aufbau und Entwicklung einer dauerhaften Kommunikationsstruktur für den kontinuierlichen Austausch über die Weiterentwicklung der politischen Bildung mit Vertretungen aus Migrantenorganisationen und Vertretungen der traditionellen Trägerlandschaft der politischen Bildung.

Laufzeit: 01.10.2019 – 30.06.2022

Zielgruppen

  • Haupt- und nebenamtlich tätige politische Bildner*innen aus den Mitgliedseinrichtungen des Bundesausschusses der politischen Bildung
  • Neue Akteur*innen der politischen Bildung

Träger: Bundesausschuss politische Bildung e.V.

Förderer:


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Grundwerte in der Demokratie – Werte in der politischen Bildung

Freitag, 04.10.2019

bap-Fachtag am 25. Oktober 2019 in Berlin

Die Würde des Menschen ist unantastbar …“. Damit beginnt das Grundgesetz als Regelungswerk des gesellschaftlichen Zusammenlebens und des staatlichen Handelns in der Bundesrepublik Deutschland.

Unstrittig beinhaltet der Satz eine Werteorientierung. Wenn Werte an sich Thema politischer Bildung sind, hat der Wertekatalog des Grundgesetzes dann auch Auswirkungen auf die Konzeptionierung und Ausgestaltung politischer Bildung. Gibt es aber darüber hinaus noch grundsätzliche Auswirkungen für die politische Bildung aus der Wertebindung des Grundgesetzes? Welche Werte liegen einer Gesellschaft unseres demokratischen Verständnisses zugrunde und was bedeuten sie für die Ausgestaltung politischer Bildung? Was muss politische Bildung leisten? Was darf politische Bildung, was darf sie nicht?

Der Bundesausschuss lädt Multiplikator*innen der politischen Bildung  dazu ein, diese Fragestellungen mit Experten und Expertinnen im Rahmen eines Fachtags zu diskutieren.

Zum Programmflyer (mit Anmeldemöglichkeit)

Fachtag — Auf einen Blick
Was? Fachtag zum Thema Grundwerte in der Demokratie – Werte in der politischen Bildung
Wann? 25. Oktober von 09.00 — 15.30 Uhr
Wo? ver.di Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Um sich anzumelden, senden Sie bitte den ausgefüllten Anmeldebogen an thermann@bap-politischebildung.de.

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Junge Geflüchtete gestalten Politische Jugendbildung für eine starke Demokratie

Freitag, 27.09.2019

Pressemitteilung

Das Projekt „Empowered by Democracy“ feierte am Abend des 25. September 2019 sein Finale unter dem Motto: „Alle an einem Tisch – Erfahrungen teilen, voneinander lernen“. 100 Gäste aus dem ganzen Bundesgebiet folgten der Einladung des Bundesausschuss Politische Bildung (bap) e.V. nach Berlin. Als Teamerinnenn und Teamer der politischen Jugendbildung gestalteten junge Menschen mit und ohne Fluchthintergrund den Abend.

Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (© Sepehr Atefi)

Juliane Seifert, Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), betonte in ihrer Rede, wie wichtig politische Bildung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Weiterentwicklung der Demokratie sei. „Engagement und Teilhabe halten unsere Demokratie aufrecht und unser Miteinander am Leben“, so Seifert.


In einer Gesprächsrunde diskutierte der Moderator Michel Abdollahi mit Asem Alsayjare, Referent der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern und den Teamer*innen Kinda Muhsen, Joudi Muhsen und Ahmad Alkridi. Die drei jungen Teamer*innen sind erst vor rund drei Jahren nach Deutschland gekommen und haben sich in kurzer Zeit zu politischen Bildner*innen weitergebildet. Sie diskutierten über die Frage, was ein gutes Zusammenleben in Deutschland bedeutet und was junge Menschen mit Fluchterfahrung stärkt, um sich in demokratische Debatten erfolgreich einbringen zu können. 


Barbara Menke, Vorsitzende des Bundesausschuss Politische Bildung (bap) e.V. (© Sepehr Atefi)

Barbara Menke, Vorsitzende des Bundesausschuss für politische Politische Bildung betonte, wie wichtig eine starke und dauerhaft finanzierte bundesweite Struktur der außerschulischen politischen Jugendbildung ist, um sich für eine vielfältige Gesellschaft und ein friedliches Zusammenleben ohne Hass, Hetze und Ausgrenzung einzusetzen. Qassim Alhumayyer, der vor dem Krieg in Syrien nach Deutschland geflohen ist, sagte: „Die politische Bildung hat vieles für mich getan. Die Erfahrung, innerhalb nur eines Jahres vom Teilnehmer zum Teamer der politischen Bildung zu werden, war großartig. Das war Empowerment!“.

Politische Jugendbildung zielt darauf ab, junge Menschen in Deutschland zu gesellschaftlicher und politischer Teilhabe zu befähigen — unabhängig von Herkunft, Staatsbürgerschaft oder Sprachkenntnissen. Das Projekt „Empowered by Democracy“ leistet dazu einen wichtigen Beitrag, indem es Begegnungen zwischen geflüchteten und nicht-geflüchteten Jugendlichen initiiert. Im Rahmen des Projekts über 3.500 Jugendliche an innovativen Angeboten der politischen Bildung in ganz Deutschland teil. In der Begegnung entwickelten sie ihr Verständnis für verschiedene Meinungen, Lebensentwürfe und Werthaltungen. In Empowerment-Formaten stärkten sie ihre Handlungsfähigkeit in der Demokratie. 

Projektträger ist der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) e. V. Umgesetzt wird „Empowered by Democracy“ von den Trägern Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (AKSB), Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB), Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN (AL), Deutscher Volkshochschul-Verband (DVV), Evangelische Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung (et) und Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum (VBLR). Die Evangelische Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung hat die Gesamtkoordination des Projekts übernommen. Die umsetzenden Träger sind Mitglieder der GEMINI (Gemeinsame Initiative der Träger politischer Jugendbildung im Bundesausschuss Politische Bildung). Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Kontakt:
Ole Jantschek, Gesamtkoordination „Empowered by Democracy“
Telefon: 030/28395447
E‑Mail: jantschek@politische-jugendbildung-et.de

Mehr Informationen: www.empowered-by-democracy.de

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Journal für politische Bildung: Was ist Heimat?

Dienstag, 24.09.2019

Heimat als Traum oder Albtraum? Das neue Journal für politische Bildung zum Thema „Was ist Heimat?“ ist erschienen! Darin untersuchen die Autoren u.a. „unsere ewige Sehnsucht nach Geborgenheit“ (Christian Schüle), gehen der Frage nach, „wie wir mit Heimatpolitik Zukunft gestalten“ (Michael Frehse) und analysieren „den Heimatdiskurs und die paradoxen Verhältnisse zwischen Teilhabe und Diskriminierung“ ( Aladin El-Mafaalani).

Aus dem Editorial: Dieter Bohlen wollte im November 2018 in der RTL-Castingshow „Das Supertalent“ der fünfjährigen Melissa nicht glauben, dass sie und ihre Eltern aus Herne kommen … Journalisten kritisierten Bohlens Verhalten, denn durch die Fragen nach der Herkunft werde man schon als Kind „fremdgemacht“. Dieses Phänomen nennt sich „Othering“ und ist eine Abgrenzungspraxis, die die „Anderen“ in Differenz zu den „Eigenen“ konstruiert. Betroffene empfinden das oft als Rassismus. Der Begriff „Heimat“ spielt hier eine große Rolle.

In diesem Kontext hat in den vergangenen Monaten ein Buch die Diskussionen in Deutschland geprägt: „Eure Heimat ist unser Albtraum“, das das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Heimat als Traum oder Albtraum? Die neue Ausgabe des Journal geht dem Begriff „Heimat“ in seinen verschiedenen Facetten und aus unterschiedlichen Perspektiven auf den Grund.

Kostenlose Probeexemplare und weitere Info gibt es unter www.journal-pb.de.

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Politische Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit

Dienstag, 13.08.2019

Gemini-Fachtag am 29. Oktober in Berlin

Die politische Bildung seit jeher integraler Bestandteil und Aufgabe der Kinder- und Jugendarbeit und hat als solche in den letzten Jahren viel Aufwind und Aufmerksamkeit erfahren. Der Erfolg rechtspopulistischer Parteien und Bewegungen, die größere Distanz zum System unserer repräsentativen Demokratie und verstärkte Radikalisierungstendenzen in der Gesellschaft rufen politische Bildung aber häufig als „Feuerwehr“ auf den Plan, die in zeitlich begrenzten Projektkontexten bestimmten gesellschaftlichen Entwicklungen möglichst schnell etwas Wirksames entgegensetzen soll. Der Rückgang der strukturellen Unterstützung für außerschulische, aber auch schulische politische Bildung in den letzten Jahrzehnten steht dieser Entwicklung widersprüchlich gegenüber.

Welche gemeinsamen Herausforderungen erwachsen für die politische Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit aus den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und steigenden politischen Anforderungen? Inwiefern stehen die Interessen Jugendlicher im Fokus? Wo dominieren übergeordnete gesellschaftliche oder politische Interessen? Dies sind nur einige Fragen zu deren Diskussion die Gemeinsame Initiative der Träger Politischer Jugendbildung (GEMINI) im Bundesausschuss Politische Bildung gemeinsam mit der Fachstelle politische Bildung / Transfer für Bildung e.V. im Rahmen des Fachtags einlädt.

Hier geht’s zum vollständigen Programmflyer.

Wann? am 29. Oktober 2019 von 11.00−17.00 Uhr
Wo? Alte Feuerwache, Axel-Springer-Straße 40–41, 10969 Berlin
Anmeldung: Bitte melden Sie sich online zur Veranstaltung an.
Anmeldeschluss ist der 22. Oktober 2019.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Kontakt: Michael Bode, bode@politische-jugendbildung-et.de

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Zwei Jahre „Empowered by Democracy” – Jugendliche berichten

Montag, 12.08.2019

Neue Broschüre erschienen

Im Rahmen des Projekts “Empowered by Democracy“ nahmen über 3.500 Jugendliche an Angeboten der politischen Bildung teil, gut die Hälfte davon mit Fluchterfahrung. Rund um die Frage „Wie wollen wir in dieser Gesellschaft zusammenleben?“ diskutierten sie zahlreiche gesellschaftspolitische Themen. In der Begegnung entwickelten sie ihr Verständnis für verschiedene Meinungen, Lebensentwürfe und Werthaltungen. In Empowerment-Formaten stärkten sie ihre Handlungsfähigkeit in der Demokratie. In Qualifizierungsformaten erlernten sie das Handwerkszeug der politischen Bildungsarbeit.

Wir wollten noch genauer wissen, wie junge Teilnehmende mit und ohne Fluchterfahrung die Bildungsangebote von „Empowered by Democracy“ erleben – und haben sie gefragt. 

Die dabei entstandene Broschüre ist keine systematische Analyse mit wissenschaftlichem Anspruch. Sie gibt einen lebendigen Eindruck in die Praxis und die Erfahrungen der Teilnehmer*innen des Projekts. 22 Jugendliche kommen zu Wort, oft mit Originalzitaten. 

Die Lektüre macht Mut für die Zukunft der Demokratie in Deutschland.

Hier geht’s direkt zur Broschüre.


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Vier Projekte für innovative Ideen zur Stärkung der demokratischen Gesprächskultur ausgezeichnet

Montag, 03.06.2019

bap-Preis Politische Bildung zum Thema „Wir müssen reden!“ am 3. Juni in Berlin verliehen

Quer durch die Bevölkerung Menschen in einen Dialog zu bringen „offen – ehrlich – mit allen“: Das ist das gemeinsame Ziel der vier Projekte, die am heutigen Tag für ihr herausragendes Engagement mit dem „bap-Preis Politische Bildung 2019“ ausgezeichnet wurden.

Preisträger bap-Preis Politische Bildung 2019 (© Dirk Enters)

Dass es dabei nicht um die großen Bühnen der Politik in Parlamenten und Fernsehstudios gehe, betonte Barbara Menke, Vorsitzende des ausrichtenden Bundesausschuss Politische Bildung (bap) e.V., in ihrer Begrüßung der rund 100 Gäste: „Dialog und Meinungspluralismus helfen der gesellschaftlichen Balance — vorausgesetzt natürlich, man geht fair und respektvoll miteinander um.“ Diese Einsicht in den Wert des Gesprächs, vor allem des öffentlichen Dialogs wolle auch der Wettbewerb bestärken und verbreiten.

Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), betonte in ihrem Grußwort: „die Arbeit von Comparti setzt ein Zeichen für eine offene Gesellschaft, in der Unterschiede nicht verdeckt, sondern als Chance für unsere demokratische Kultur in Deutschland verstanden werden.“

Zum unterhaltenden und ebenso ideenreichen Teil der Veranstaltung trug der Poetry Slammer Julian Heun bei. Abwechslungsreich führte Moderatorin Cornelia Benninghoven durch den Vormittag zu Ehren der Preisträger/-innen von

  • Comparti – politische Bildung und Teilhabe von Migrant*innen (AGIUA e.V. Migrationssozial‐ und Jugendarbeit, Projekt-Webseite)
  • nur ein Viertel Heimat“ — politische Viertelgestaltung in Stolberg (Nell‐Breuning‐Haus/Volkshochschule Stolberg, Projekt-Webseite)
  • Diskutier Mit Mir — Deine App für politischen Dialog“ (Diskutier Mit Mir e.V., Projekt-Webseite)
  • Sonderpreis „bundesweite Initiative“„Rent a Jew“ (EJKA — Europäische Janusz Korczak Akademie e.V., Projekt-Webseite)

Ausführliche Informationen rund um den Preis finden Sie im Menüpunkt „bap-Preis Politische Bildung 2019“ und in unserer Pressemitteilung.

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Über den „bap-Preis Politische Bildung“
Der „bap-Preis Politische Bildung“ wird seit 2009 alle zwei Jahre zu einem jeweils wechselnden thematischen Fokus ausgeschrieben. Dieses Jahr lautete das Motto: „Wir müssen reden!“ Über gesellschaftlichen Zusammenhalt sprechen: vor Ort — offen — mit allen“. Der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) e. V. lobt den Preis mit finanzieller und ideeller Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) aus. Eine Jury aus Experten und Expertinnen begleitet die Ausschreibung. Mit dem Preis sollen die besonderen Leistungen, die in der politischen Bildung für das Gemeinwesen erbracht werden, hervorgehoben und gewürdigt werden.

Weitere Informationen zum Preis erhalten Sie auch auf Facebook und Twitter (#bapPreis2019).

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Neutralität ist auch keine Lösung!

Mittwoch, 25.09.2019

Unter dem Motto „Neutralität ist auch keine Lösung!“ startet heute die Abschlusstagung des Modellprojekts „Politische Partizipation als Ziel der politischen Bildung“ im Haus am Maiberg.

Den Programmflyer können Sie hier herunterladen.

Im Modellprojekt „Politische Partizipation als Ziel der politischen Bildung“ wurde von 2016 bis 2019 erprobt, was geschieht, wenn junge Menschen die Gelegenheit zu politischem Handeln bekommen. Im Vordergrund der Abschlusstagung steht daher die Rolle politischen Handelns als ein Ziel der politischen Bildung in Zeiten wachsender Polarisierungen.

Auf einen Blick:
Was? Abschlusstagung Partizipation
Wann? 25. September ab 14.00 Uhr bis Freitag, den 27. September 2019 um 13.00 Uhr
Wo? Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Straße 19, 64646 Heppenheim, https://www.haus-am-maiberg.de
Mehr Informationen zur Veranstaltung: online und auf Facebook
Hinweis: Weitere Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich.

Kontakt:
Alexander Mack
Telefon: 06252 930613
E‑Mail: a.mack@haus-am-maiberg.de

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Politische Bildung mit geflüchteten Jugendlichen – Konzepte. Erfahrungen. Perspektiven.

Mittwoch, 25.09.2019

Abschlusskonferenz zum Finale von „Empowered by Democracy“

Wie wollen wir in unserer Gesellschaft zusammenleben? Rund um diese Frage hat das Projekt „Empowered by Democracy“ seit 2017 geflüchtete und nicht-geflüchtete Jugendliche zusammengebracht. Entstanden sind neben persönlichen Begegnungen viele spannende Formate der politischen Bildung und Impulse für das demokratische Zusammenleben. Welche das sind präsentieren die jugendlichen Projektbeteiligten am heutigen 25. September ab 14.15 Uhr. Zum Abschluss des Projektes zieht die Konferenz Bilanz, wirft aber auch einen Blick nach vorne.

Unter dem Motto „Alle an einem Tisch – Erfahrungen teilen, voneinander lernen“ findet am 25. September außerdem eine feierliche Abendveranstaltung zum Projektabschluss statt.

Die Veranstaltung richtet sich an Multiplikator*innen der politischen Bildung, Kooperationspartner*innen des Projektes „Empowered by Democracy“, Vertreter*innen von Migrant*innenorganisationen, der Flüchtlingshilfe, Mitarbeiter*innen aus anderen Feldern der Demokratieförderung und Interessierte aus Politik und Wissenschaft.

Hier geht’s zum vollständigen Programm.


Auf einen Blick
Was? Abschlusskonferenz „Empowered by Democacy„
Wann? 25. September bis 26. September 2019
Wo? Pumpe Berlin, Lützowstr. 42, 10785 Berlin-Mitte
Anmeldung per E‑Mail an medebach@politische-jugendbildung-et.de

Pressekontakt:
Mark Medebach
Telefon: 030/28395428
E‑Mail: medebach@politische-jugendbildung-et.de

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