WILLKOMMEN AUF DER WEBSEITE DES BUNDESAUSSCHUSS POLITISCHE BILDUNG E.V. 

Der Bundesauschuss Politische Bildung (bap) e.V. ist ein Zusammenschluss der bundesweiten Verbände der außerschulischen politischen Jugend‐ und Erwachsenenbildung.

Überzeugend demokratisch — selbstverständlich plural“

Gemeinsames Ziel der im Bundesauschuss Politische Bildung verbundenen Organisationen ist es, sich für die Stärkung und Weiterentwicklung der Politischen Bildung zu engagieren und die Interessen dieses Bildungsbereichs gegenüber Politik, Ministerien und Behörden sowie der Gesellschaft zu vertreten.

Mehr Informationen zum bap e.V. finden Sie hier 

Jetzt anmelden: 14. Bundeskongress vom 7. bis 9. März 2019 in Leipzig

Dienstag, 11.12.2018

Der Bundesausschuss politische Bildung (bap) richtet gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der Deutschen Vereinigung für politische Bildung (DVpB) den 14. Bundeskongress Politische Bildung aus. Lokaler Kooperationspartner ist die Volkshochschule Leipzig.

Der Kongress unter dem Titel „Was uns bewegt. Emotionen in Politik und Gesellschaft“ findet vom 7. bis 9. März 2019 in Leipzig statt. Ab sofort ist die Anmeldung für Interessierte geöffnet.

Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.  Fahrt‐ und Übernachtungskosten müssen selber getragen werden.

© Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

© Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Auf einen Blick:
14. Bundeskongress Politische Bildung
Zeit: 7. bis 9. März 2019
Ort: Kongresshalle am Zoo und Volkshochschule Leipzig, 04105 Leipzig
Ausführliche Informationen: www.bpb.de/bundeskongress

Kontakt für inhaltliche Rückfragen bei der bpb:
Jutta Spoden, Sascha Scheier
Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
E‐Mail: jutta.spoden@bpb.desascha.scheier@bpb.de

bap‐Mitglieder können sich für Rückfragen gern an den bap‐Vorstand unter menke@bap-politischebildung.de wenden.

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Was kann politische Bildung zum Empowerment geflüchteter Jugendlicher beitragen? — Empowered by Democracy Diskussionspapier

Dienstag, 04.12.2018

Der bap möchte auf eine neue Publikation im Rahmen des Projektes „Empowered by Democracy“ hinweisen. Das Diskussionspapier „Was kann politische Bildung zum Empowerment geflüchteter Jugendlicher beitragen?“ bündelt praktische Erkenntnisse und die Auseinandersetzung der projektbeteiligten Bildungspraktiker/‐innen.

Der Empowerment‐Ansatz ist für die Arbeit mit geflüchteten Jugendlichen besonders interessant. Für diese heterogene, aber tendenziell prekarisierte, machtarme Gruppe, die sich mit den psychischen und physischen Folgen ihrer Flucht im Gepäck in einer neuen Umgebung zurechtfinden muss, erscheinen Empowerment‐Strategien als ein erfolgversprechender Weg zur Stärkung ihrer Handlungsfähigkeit. Zudem ist der Ansatz für eine politische Jugendbildung attraktiv, die die Verwirklichung gleicher demokratischer Teilhabechancen für alle Jugendlichen in der Migrationsgesellschaft unter dem Leitgedanken der Inklusion in den Blick nimmt. Er hilft, die Wissensbestände der politischen Bildung unter diesem Blickwinkel zu sortieren, um den aktuellen Anforderungen der Migrationsgesellschaft auf der Höhe der Zeit zu begegnen.

Das Diskussionspapier steht auf der Projektwebsite und hier zum Download bereit.

Die Printverison des Papieres kann in der Geschäftsstelle des bap bestellt werden.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Politische Bildung im globalen Maßstab? Kurzbericht der bap‐Fachtagung am 15.11.2018 in Hannover

Donnerstag, 22.11.2018

Mit dem Thema „Global Citizenship Education in der non‐formalen politischen Bildung“ befasste sich die Fachtagung des Bundesausschuss Politische Bildung e.V. am 15. November 2018 in Hannover. Ulrich Ballhausen vom Institut für Didaktik der Demokratie (IDD) der Leibniz Universität Hannover führte mit einem Impulsvortrag in die Thematik ein und zeichnete die Global Citizenship Education (GCE) als einen großen „Schirm“, unter dessen Dach sich die verschiedenen Konzepte und inhaltlichen Elemente des Globalen Lernens, der Bildung für nachhaltige Entwicklung und der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit fassen lassen. Zugleich unterschied er zwischen dem Bildungsziel des globalen Weltbürgers einerseits und der Bildung für ein aktives Weltbürgertum andererseits.

Anschließend wurden drei praktische Projektbeispiele vorgestellt und auf ihre Umsetzung von Elementen der Global Citizenship Education hin untersucht: vorgestellt wurden das Projekt „ ‚Es geht uns was an!‘ – Migration und ihre umwelt‐ und entwicklungspolitischen Hintergründe“ von ARBEIT und LEBEN Thüringen e.V., das Projekt „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten“ des bundesweit agierenden netzwerk n sowie die Umsetzung der Ausstellung „KonsumKompass“ an der Volkshochschule Hannover. Nach gemeinsamer Diskussion im Plenum griff Ulrich Ballhausen die Frage nach den globalen Bürger/‐innen als Ziel entwicklungspolitischer Bildungsarbeit auf. Der Vortrag und die anschließende Diskussion zeigten, dass das Konzept der GCE als global orientierte politische Bildungsarbeit verstanden wird, die sich für ein aktives Weltbürgertum einsetzt. Im Sinne einer „Weltinnenpolitik“ ist die GCE somit Schlüssel für „die große Transformation“ und den damit verbundenen sozialen, ökonomischen, politischen und ökologischen Wandel.

Die Fachtagung wurde ermöglicht durch finanzielle Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den bap‐Vorstand unter menke@bap-politischebildung.de.

Journal für politische Bildung: Wirkungen politischer Jugend‐ und Erwachsenenbildung

Montag, 19.11.2018

Das neue Journal für politische Bildung widmet sich dem Thema „Wirkungen politischer Bildung“. Einerseits versammelt das Heft Ergebnisse der Wirkungsforschung zur politischen Jugend‐ und Erwachsenenbildung. Andererseits zieht es eine Bilanz der Wirkungsforschung und diskutiert die Relevanz des Themas für die Zukunft der politischen Bildungsforschung.

Teilnehmende setzen sich durch den Besuch politischer Bildungsveranstaltungen, der zumeist aus subjektiven Gründen passiert, Erfahrungen aus, die sie sonst vermutlich so nicht machen würden. Die Frage, welche (biographischen) Wirkungen die Teilnahme an politischer Bildung auslösen kann, ist dabei bisher nur in Ansätzen beantwortet.  Wissen über diese Fragestellung würde zur Legitimation der politischen Bildung beitragen. Denn es ist anzunehmen, dass Personen durch ihr Denken und Handeln weitere Kreise beeinflussen, als durch die tatsächliche Teilnahme an politischer Bildung erreicht werden. Vor diesem Hintergrund versammelt das Heft u.a. Analysen von Klaus‐Peter Hufer  und Nadine Balzter zur Wirkung politischer Bildung. Im Bereich „ZeitZeugen“ hinterfragt Wolfgang Benz Gedenkstättenbesuche als Patentrezept der historisch‐politischen Bildung.

Kostenlose Probeexemplare und weitere Info gibt es unter www.journal-pb.de.

bap‐Preis politische Bildung 2019 — Wettbewerbsaufruf

Montag, 05.11.2018

Wir müssen reden!
Über gesellschaftlichen Zusammenhalt sprechen: vor Ort — offen — mit allen

Vielfalt in unserer Gesellschaft ist eine Tatsache. Die Frage, wie wir zusammenleben wollen, was den gesellschaftlichen Zusammenhalt ausmacht, müssen wir miteinander aushandeln.

Dies ist eine Aufgabe für alle Menschen, die in unserer Gesellschaft leben.

Wir müssen uns verständigen über die Werte, die wir jeweils vertreten und die wir im gesellschaftlichen, politischen und persönlichen Leben auch umsetzen wollen.

Gesprächsfähigkeit in Sachen des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu fördern, Gesprächsbereitschaft damit auch über Politik wieder herzustellen und zu stärken – zwischen Jung und Alt, zwischen Einheimischen und Zugewanderten: Dies ist das Thema des bap‐Preises Politische Bildung 2019 „Wir müssen reden!“ Über gesellschaftlichen Zusammenhalt sprechen: vor Ort — offen — mit alle.

Bewerben können sich freie Träger, Einrichtungen, Initiativen, Vereine, Verbände und Organisationen der (politischen) Jugend‐ und Erwachsenenbildung. Schulen können sich im Rahmen einer Kooperation mit freien Trägern bewerben. Bewerber ist dann der freie Träger.

Nach dem Ausschreibungsverfahren und der Auswahl der geeigneten Projekte möchten wir gerne im Rahmen einer repräsentativen Veranstaltung die Preisträgerinnen und Preisträger würdigen. Derzeit ist geplant, dass diese Veranstaltung im Sommer 2019 in Berlin durchgeführt wird.

Die Preise sind jeweils mit 3.000,- € dotiert.

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Um sich am Wettbewerb zu beteiligen, füllen Sie bitte das Online‐Formular aus.

Einsendeschluss ist der 01. März 2019.

Den Flyer zum Wettbewerb können Sie hier herunterladen.

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Der „bap‐Preis Politische Bildung“ wird seit 2009 alle zwei Jahre zu einem jeweils wechselnden thematischen Fokus vergeben. Ausgezeichnet werden Projekte und Veranstaltungen, die die demokratisch‐politische Kultur in nachhaltiger Weise stützen und entwickeln helfen, politisches Lernen kreativ, teilnehmendenorientiert und in aktivierender Weise fördern und für das Gemeinwesen wichtige neue Themen in die Arena der politischen Jugend– und Erwachsenenbildung einbringen. Mit dem Preis sollen die besonderen Leistungen, die in der politischen Bildung für die Gesellschaft erbracht werden, hervorgehoben und gewürdigt werden.
Er wird vom Bundesausschuss Politische Bildung e. V. (bap) mit finanzieller und ideeller Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb ausgeschrieben.

Bei Fragen zum bap‐Preis politische Bildung und zum Wettbewerb wenden Sie sich bitte an den bap‐Vorstand unter menke@bap-politischebildung.de.

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GEMINI‐Stellungnahme „Politische Jugendbildung ist eine gesellschaftliche Daueraufgabe“

Mittwoch, 31.10.2018

Demokratie braucht außerschulische politische Jugendbildung! Mit dieser Forderung hat der bap sich an die zuständigen Bundestagsabgeordneten im Familienausschuss gewandt und Sie auf die aktuelle Stellungnahme der GEMINI, der Gemeinsamen Initiative der Träger der außerschulischen Bildungsarbeit im Bundesausschuss für politische Bildung (bap), hingewiesen.

Im Rahmen der aktuellen Beratungen zum Bundeshaushalt 2019, aber auch langfristig gesehen, will der bap‐Vorstand diese Initiative dazu nutzen, mit den Abgeordneten über die Stärkung der politischen Jugendbildung ins Gespräch zu kommen.

In der vorliegenden Stellungnahme wird festgestellt, dass der Bund mit dem Kinder‐ und Jugendplan des Bundes (KJP) über Jahrzehnte ein verlässliches Förderinstrument zur Verfügung stellt. Zusammen mit den Eigenleistungen der Träger bildet er das Rückgrat für eine langfristige bundesweit angelegte Bildungsarbeit. Festgehalten werden muss aber dazu, dass seit fast 20 Jahren die Fördermittel für das Arbeitsfeld Politische Bildung im KJP nicht erhöht worden sind.

Die GEMINI‐Stellungnahme „Politische Jugendbildung ist eine gesellschaftliche Daueraufgabe. Die Mittel im Arbeitsfeld Politische Bildung des Kinder‐ und Jugendplans erhöhen“ kann hier heruntergeladen werden.

Weitere Informationen und Fragen beantwortet Ihnen der bap‐Vorstand gerne unter menke@bap-politischebildung.

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Bap‐Mitgliederversammlung: Der Bap hat einen neuen Vorstand!

Freitag, 19.10.2018

bap-Vorstand: Klaus Holz, Peter Bednarz, Barbara Menke, Christhard Eichhorst, Dr. habil. Karl Weber

bap‐Vorstand: Dr. habil. Klaus Holz, Peter Bednarz, Barbara Menke, Christhard Eichhorst, Dr. Karl Weber

Die Mitgliederversammlung des bap hat gestern die Arbeit des Vorstands bestätigt und für die nächsten drei Jahre Vorstandsmitglieder gewählt.
Einstimmig wurden Barbara Menke, Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben e.V., zur Vorsitzenden und Hanns Christhard Eichhorst, Gesellschaft der Europäischen Akademien (GEA), zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

In einem gemeinsamen Wahlgang wurden zu weiteren Vorstandsmitgliedern bestimmt:
Peter Bednarz, Deutscher Bundesjugendring (DBJR)/ Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen
Dr. habil Klaus Holz, Evangelische Akademien in Deutschland (EAD)
Dr. Karl Weber, Arbeitsgemeinschaft katholisch‐sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (AKSB)

Für ihre Mitwirkung im Vorstand dankt der bap den scheidenden Vorstandsmitgliedern Melanie Ebell, DBJR/ LJR Brandenburg, und Lothar Harles, AKSB, für ihren Einsatz.

Die Arbeit des bap geht ohne Pause weiter. Der bap freut sich auf zahlreiche kommende Projekte:

  • Ausschreibung des bap Preis politische Bildung 2019
  • Projekt Empowered by democracy Fortbildungen
  • Fachtagung Global citizenship education
  • Kongress politische Bildung 2019
  • Nächster Termin für die Vorsitzende: Gespräch zur Flüchtlingspolitik und Integration im Bundeskanzleramt
  • Nächster Termin für den gesamten Vorstand: Gespräch im Bundesinnenministerium mit Abteilungsleiter Dr. Binder

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den bap‐Vorstand unter menke@bap-politischebildung.de.

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