WILLKOMMEN AUF DER WEBSEITE DES BUNDESAUSSCHUSS POLITISCHE BILDUNG E.V. 

Der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) e.V. ist ein Zusammenschluss der bundesweiten Verbände der außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung.

Überzeugend demokratisch — selbstverständlich plural“

Gemeinsames Ziel der im Bundesauschuss Politische Bildung verbundenen Organisationen ist es, sich für die Stärkung und Weiterentwicklung der Politischen Bildung zu engagieren und die Interessen dieses Bildungsbereichs gegenüber Politik, Ministerien und Behörden sowie der Gesellschaft zu vertreten.

Mehr Informationen zum bap e.V. finden Sie hier 

Unser Appell an die Bundesregierung!

Dienstag, 17.03.2020

Die Träger der politischen Bildung gehören unter den Corona-Schutzschirm der Bundesregierung! Es geht um die Existenz.

Politische Bildung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft und hilft, diese solidarisch und gemeinschaftlich zu gestalten. Doch durch die Corona-Pandemie ist die politische Bildung – die vor allem von Veranstaltungen lebt – in ihrer Existenz bedroht. Politische Bildung ist aber gerade in Krisenzeiten elementar. Um die außerschulische politische Bildung jetzt und nach der Krise aufrechterhalten zu können, fordern wir eine stärkere Unterstützung der außerschulischen Bildung durch die Bundesregierung.

Covid-19 bedroht unsere Bevölkerung und das soziale und wirtschaftliche Leben in einem bisher unbekannten Ausmaß. Der Virus lähmt darüber hinaus das Bildungssystem in Deutschland. Aus nachvollziehbaren Gründen müssen die allermeisten Maßnahmen der außerschulischen politischen Bildung, vor allem Seminare und Kurse, abgesagt werden. 

Das trifft die Träger und Organisationen der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung in ihrer Substanz. Die Ausfälle, die wir für eine nicht absehbare Zeit erwarten, können wir auf keinen Fall kompensieren. Auf die Pandemie-Situation konnten wir uns nicht vorbereiten. Sie trifft uns unerwartet und unverschuldet. Als gemeinnützige Institutionen können wir keine finanziellen Reserven bilden. Politische Bildung ist und bleibt eine Aufgabe des Gemeinwohls. Wir sind und bleiben deshalb substanziell auf staatliche Förderung angewiesen. 

Der Bundesausschuss Politische Bildung (bap), in dem 25 bundesweit tätige Träger der politischen Bildung vereinigt sind, erwartet — über die bereits verfügten Maßnahmen hinaus — deshalb:

  1. Die für das Jahr 2020 bereits bewilligte und in die Haushalte der Ressorts eingestellte staatliche Förderung für die politische Jugend- und Erwachsenenbildung muss ungekürzt aufrechterhalten bleiben.
  2. Die Fördermittel müssen an die Träger und Organisationen ausgezahlt werden, auch wenn die entsprechenden Veranstaltungen, in die ja bereits viel Konzeptions-und Planungsarbeit geflossen ist, aus den bekannten Gründen nicht durchgeführt werden können.
  3. Die Abrechnungsmodalitäten müssen gerade wegen der einmaligen Sondersituation rasch und unbürokratisch erfolgen. Hierfür muss die Verwaltung entsprechende haushaltsrechtlich akzeptierte Verfahren in Abstimmung mit den Trägern entwickeln.

Politische Bildung, das haben die jüngsten Geschehnisse des Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus gezeigt, ist für den Staat und für die Gesellschaft der Bunderepublik wichtiger denn je. Die Träger der politischen Jugend-und Erwachsenenbildung erfüllen eine unverzichtbare Aufgabe für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, der gerade jetzt gefordert ist. 

Deshalb gehören wir als Träger der politischen Jugend-und Erwachsenenbildung ebenso wie andere Bereiche von Wirtschaft, Arbeit und Gesellschaft zwingend unter den Corona- Schutzschirm der Bundesregierung.

Für den Vorstand des Bundesausschuss Politische Bildung (bap) e.V.


Barbara Menke

Vorsitzende

Hier finden Sie das PDF-Dokument.

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UpDate!: Professionalisierung der politischen Bildung in der Einwanderungsgesellschaft

Donnerstag, 02.04.2020

am 3. April 2020 mit einer Online-Veranstaltung zum Modul 01: Wie wir gute politische Bildung machen – über Traditionen, Kritik und Gelingen

Dr. Helle Becker

mit dabei:
Dr.in Helle Becker, Kultur- und Erziehungswissenschaftlerin und seit über 20 Jahren spezialisiert auf angewandte Forschung und deren Nutzbarmachung für die Praxis. Sie ist als wiss. Autorin, in der Lehre, wiss. Projektbegleitung und Fortbildung tätig. Ihre Themenschwerpunkte sind politische und kulturelle Jugend- und Erwachsenenbildung, internationale/europäische Jugend- und Bildungsarbeit, Zusammenarbeit unterschiedlicher Bildungs-Sektoren und Qualitätsentwicklung. Sie ist Autorin zahlreicher Veröffentlichungen und als Dozentin an der Hochschule Osnabrück aktiv.





Dr. Manon Westphal

Dr.in Manon Westphal ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politische Theorie mit dem Schwerpunkt Politik und Religion an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie wurde mit einer Dissertation zu den institutionellen Implikationen agonaler Demokratietheorie promoviert und forscht schwerpunktmäßig zu politischen Herausforderungen von Pluralismus, normativem Dissens und Institutionengestaltung. Aktuell arbeitet sie zum politischen Kompromiss, realistischer politischer Theorie und demokratischen Reaktionen auf das Erstarken rechtspopulistischer Politik.

Hier finden Sie alle Informationen.

Hinweis: die Online-Veranstaltung ist ausgebucht. Es werden aber weitere Module folgen. Bei Interesse per eMail bei David Stein (stein@bap-politischebildung.de) melden, dann informieren wie Sie gerne.

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Appell ruft immer mehr Reaktionen hervor

Mittwoch, 01.04.2020

Der Appell des Bundesausschuss Politische Bildung, die Träger der politischen Bildung unter den Corona-Schutzschirm der Bundesregierung zu stellen, zeigt Wirkung und ruft immer mehr Reaktionen von Bundestagsabgeordneten hervor.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe unterstützt das Anliegen des Bundesausschuss Politische Bildung e.V. die Arbeit der Träger politischer Bildung in Zeiten der Corona-Krise zu gewährleisten und zu erhalten. In ihrem Schreiben an Bundesfinanzminister Dr. Olaf Scholz stellt Kolbe fest „Politische Bildung ist eine Aufgabe des Gemeinwohls, deshalb sehe ich die Bundesregierung hier besonders in der Verantwortung und richte den dringenden Appell an Dich, diese Träger und Organisationen bei der Gestaltung der Maßnahmen im Rahmen der aktuellen finanziellen und strukturellen Planungen zu berücksichtigen. Ich vertraue den in den Ministerien handelnden Personen, Lösungen zum Wohle der Betroffenen zu finden. In solchen Zeiten müssen wir zusammenstehen, uns gegenseitig helfen und unterstützen.“ 

Gleichlautende Briefe gingen an Bundesinnenminister Horst Seehofer, Finanzminister Olaf Scholz, Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil sowie die Bundesministerin für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Dr. Franziska Giffey.

Weiterhin berichtet Daniela Kolbe aus den Beratungen des Bundestags, dass Staatssekretär Werner Gatzer aus dem Bundesministerium der Finanzen vergangene Woche im Rahmen einer gemeinsamen Telefonkonferenz des Finanz‑, Wirtschafts- und Haushaltsausschusses des Bundestages mitgeteilt hat, dass die Bildungsträger von dem aufgelegten Soforthilfe-Programm des Bundes mit abgedeckt werden. Dieses Schutzprogramm im Zuge der aktuellen Corona-Krise beläuft sich aktuell auf 50 Mrd. Euro und wird des Weiteren noch von Länderprogrammen ergänzt.  
Hinsichtlich der Kriterien zur Gewährung von Hilfszahlungen gab es vonseiten des BMF die Zusage, dass sichergestellt werde, dass das Kriterium der Gemeinnützigkeit nicht zum Scheitern von Hilfszahlungen führe. Die Kriterien sollen hier weit ausgelegt werden, zumal die Träger der Jugend- und Erwachsenenbildung nicht die einzigen sind, bei denen die Gemeinnützigkeit und der damit verbundene Ausschluss, Rücklagen zu bilden, zu Problemen bei der Inanspruchnahme von Hilfen führen kann.“

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Unser Appell zeigt bereits erste Wirkung!

Freitag, 27.03.2020

Der Aufruf des Bundesausschuss politische Bildung (bap) an Politik und Verwaltung zur Sicherung der Existenz der Träger politischer Bildung in Zeiten von Corona hat große Zustimmung im Deutschen Bundestag gefunden und bereits einige Reaktionen ausgelöst.

Der Vorsitzende des Kuratoriums der Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) und stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Thorsten Frei, MdB, stellt fest: “ Ich bin mir sehr bewusst, dass auch die Träger der politischen Bildung massiv von der Krise betroffen sind. In der letzten Woche habe ich dazu auch mit verschiedenen Trägern gesprochen und erste eigene Rückschlüsse ziehen können. … Die drei (von ihnen in der Erklärung, Anm. der Red.) angesprochenen Punkte gehen für mich in die richtige Richtung…”

Gleichzeitig bittet er aber um Verständnis, dass zunächst die Stärkung der Notfallkapazitäten sowie der Schutz und die Versorgung der Bevölkerung im Fokus der Bundesregierung stehen. Er zeigt sich abschließend davon überzeugt, “dass es am Ende auch in Ihrem Falle eine Lösung geben wird. „Ich jedenfalls stehe als Vorsitzender des Kuratoriums der Bundeszentrale für politische Bildung an Ihrer Seite.” 

Die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der bpb, Daniela Kolbe schreibt „Selbstverständlich stimme ich zu, dass die Existenz der Trägerstrukturen der für unsere Gesellschaft so grundlegend wichtigen politischen Bildung gesichert werden muss. Politische Bildung ist definitiv eine Aufgabe des Gemeinwohls, deshalb sehe ich die Bundesregierung hier besonders in der Verantwortung. …“ Sie führt dann weiter aus: „Sich mit ihnen solidarisch zu zeigen und auch ihnen entsprechende staatliche Mittel zur Verfügung zu stellen, ist mir wie auch meiner Fraktion ein großes Anliegen und dafür setze ich mich ein. Ich werde mich mit einem Schreiben an diejenigen Ministerien wenden, die in diesem Kontext derzeit hart daran arbeiten, Lösungen für die aktuellen Herausforderungen zu finden. Darin appelliere ich eindringlich an sie, die Träger und Organisationen der politischen Bildungsarbeit in ihre Maßnahmen zur Lösung der aktuellen Krise mit aufzunehmen.“ 

Für die Bundestagsfraktion DIE LINKE im Bundestag antwortet Dr. Birke Bull-Bischoff MdB, die auch Mitglied im Kuratorium der Bundeszentrale politische Bildung (bpb) ist, dem bap Vorstand, dass sie sich in seinen Sinne ”für eine Lösung der auf die Träger der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung zukommenden Probleme einsetzen” wird.

Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion spricht sich dafür aus die Träger*innen der politischen Bildung mit Ihrer gesellschaftlich unverzichtbaren Arbeit in den Rettungsschirm einzubeziehen! 
Die Mitglieder der Bundestagsfraktion im Kuratorium der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), Kai Gehring MdB, Sprecher für Forschung, Hochschule und Wissenschaft und Monika Lazar MdB, Sprecherin für Sportpolitik, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus sowie Margit Stumpp MdB, Sprecherin für Bildungspolitik, Sprecherin für Medienpolitik schreiben zur schwierigen Situation der Träger*innen der politischen Bildung in der Corona-Krise:  
“Uns ist die besondere Problematik gemeinnütziger Vereine, ihrer Beschäftigten und Kooperationspartner*Innen sehr präsent. 
Wir teilen deshalb ausdrücklich Ihre Forderung, auch die Träger*innen der politischen Bildung mit Ihrer gesellschaftlich unverzichtbaren Arbeit in den Rettungsschirm einzubeziehen. 
Sowohl gegenüber der Bundesregierung als auch im Kuratorium der Bundeszentrale für politische Bildung werden wir Ihre berechtigten Anliegen offensiv thematisieren. Unser Ziel dabei ist, dass zivilgesellschaftliche Organisationen wie die Ihren tatkräftig unterstützt und in der Existenz gesichert werden. Dafür gibt es sicherlich kein Patentrezept. 
Lassen Sie uns gern auch in dieser besonderen Situation im Austausch über Lösungskonzepte bleiben.”

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Aktualisierung: Wie wir gute politische Bildung machen – über Traditionen, Kritik und Gelingen — Jetzt als Online Veranstaltung!

Freitag, 20.03.2020

Ein Fortbildungsangebot des Bundesausschusses politische Bildung e.V. am 3. April 2020 im Netz mit Informationen zur „Topographie der Praxis politischer Bildung“ von Dr.in Helle Becker Transfer für Bildung e. V. und dem Kernelement: „Beutelsbacher Konsens“ sowie einer aktuellen Einschätzung von Dr.in Manon Westphal, Westfälische Wilhelms-Universität Münster zu den „Herausforderungen und Aufgaben politischer Bildung“

Echokammern, Rassismus, Erderhitzung – ja, unsere Welt ist im Wandel. Und mitten drin: Engagierte Menschen, die gemeinsam etwas bewegen wollen!

Politische Bildung ist dabei ein zentraler und wichtiger Baustein in der Arbeit für Demokratie, Menschenrechte und Chancengerechtigkeit. Wir setzen uns als politisch Bildende in unserer Gesellschaft dafür ein – und spüren dabei auch Gegenwind.

Wie können wir uns stärken, unsere Arbeit weiter professionalisieren und was ist überhaupt das Ziel politischer Bildung? 

Das Einstiegsmodul führt in die Grundlagen der heutigen, diversen Fachprofession ein. Hierbei werden unterschiedliche Betätigungsfelder und deren Rechtsgrundlagen beleuchtet.

Wir bieten haupt- und nebenberuflichen politischen Bildner*innen die Möglichkeit, die Bedingungen und Gelingensfaktoren guter politischer Erwachsenenbildung zu reflektieren. 

Die Veranstaltung richtet sich an alle engagierte Menschen, die sich im Feld der politischen Bildung bewegen oder zukünftig bewegen wollen und eröffnet Möglichkeiten zur weiteren bundesweiten Vernetzung.  

Barbara Menke Vorsitzende Bundesausschuss politische Bildung (bap) e.V.
David Stein Projektleitung „Update“

Die Veranstaltung ist ausgebucht und eine Warteliste ist eingerichtet. Anfragen jeder Art an David Stein, Projektkoordination UpDate!: Professionalisierung der politischen Bildung in der Einwanderungsgesellschaft
Bundesausschuss Politische Bildung Tel. 0202 43 049 328 stein@bap-politischebildung.de

Ausschreibung im Förderprogramm „Jugend erinnert“ — Fristverlängerung bis 20.4.2020

Donnerstag, 05.03.2020

Die Frist für die erste Ausschreibung im Förderprogramm „Jugend erinnert“ „Förderlinie: Bi- und multilaterale Jugendbegegnungen an historischen Orten der nationalsozialistischen Verfolgung und Vernichtung“ wird bis zum 20.04.2020 verlängert.

Der Projektebeginn muss nicht mehr der 1. Juni 2020 sein. Bitte reichen Sie einen in sich stimmigen Zeitplan ein, der weiterhin mit einer Projektdauer von 18 Monaten plant und spätestens am 1.6. 2022 endet. Das Anfangsdatum können Sie entsprechend passend festlegen. Uns ist bewusst, dass aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie und der noch absehbaren Lage, eventuell einige Jugendbegegnungen nicht wie im Antragszeitplan erarbeitet, stattfinden können. Wir gehen aber derzeit davon aus, dass in 2021 wieder Reisen und Begegnungen durchgeführt werden können. Bitten beachten Sie weitere Informationen auf der Website und verwenden Sie die neuen Bewerbungsformulare. Wir bieten weiterhin Beratung per E‑mail an.

Die Aufarbeitung der NS-Gewaltherrschaft und die Bekämpfung von Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus und Homophobie sind wichtige Grundlagen unserer Demokratie und freiheitlichen Gesellschaft.

Mit dem Bundesprogramm JUGEND erinnert sollen Gedenkeinrichtungen und die Erinnerung an das NS-Unrecht stärker gefördert und mehr jungen Menschen die Auseinandersetzung mit Geschichte ermöglicht werden. Die Stiftung EVZ führt international ausgerichtete Teile des Bundesprogramms JUGEND erinnert mit Mitteln des Auswärtigen Amtes durch.

Alle Informationen zur Ausschreibung hier

Call for proposals, funding program “young people remember”

The deadline for the first call for applications in the „Young people remember” funding program, “Funding line: Bi- and multilateral youth encounters at historic sites of National Socialist persecution and extermination“, has been extended to April 20, 2020.

The projects no longer have to begin on June 1, 2020. Please submit a coherent schedule that still plans for a project duration of 18 months ending no later than June 1, 2022. The start date can be set according to your scheduling. The EVZ Foundation is aware that, due to the current coronavirus pandemic and the as yet unpredictable situation, some youth encounters may not be able to take place as set out in the application schedule. However, we are currently assuming that it will be possible to organize trips and encounters in 2021. Please note further information on the website and use the new application documents. We are still offering consultation via e‑mail.

Coming to terms with Nazi tyranny and fighting racism, anti-Semitism, anti-Gypsyism, and homophobia are important foundations of our democracy and liberal society.

The YOUNG PEOPLE remember federal program aims to provide greater support for commemorative institutions and the remembrance of Nazi injustice and enable more young people to engage with history. The EVZ Foundation implements internationally oriented parts of the YOUNG PEOPLE remember federal program with funding from the Federal Foreign Office.

All information about the application here

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Journal für politische Bildung: Bezugswissenschaften

Mittwoch, 26.02.2020

Das erste Journal für politische Bildung 2020 ist erschienen! In der neuesten Ausgabe stellen sich die Autor*innen folgende Fragen: Welche Orientierungen bieten verschiedene wissenschaftliche Disziplinen der politischen Bildung? Auf welche Erkenntnisse der Bezugswissenschaften kann sie sich beziehen? Der Blick von außen ermöglicht die Reflexion und Weiterentwicklung aktueller Konzepte und Ansätze der politischen Bildung. Neben der soziologischen und geschichtswissenschaftlichen Perspektive werden auch die Einflüsse der Psychoanalyse, der Migrationsforschung und der Theologie betrachtet.

Aus dem Editorial:
Gegenwärtig richten sich an die politische Bildung hohe Erwartungen. Angesichts eines zunehmenden Rechtspopulismus, einer sich verbreitenden Skepsis gegenüber der Demokratie, vielfachen unversöhnlichen gesellschaftlichen Debatten, der wachsenden Komplexität globaler Entwicklungen, aber auch des beeindruckenden Engagements junger Menschen für die Bewältigung von Zukunftsfragen, wird ein erhöhter Bedarf an politischer Bildung festgestellt. Im Kontext dieser facettenreichen Debatten hat sich die Redaktion des Journal entschlossen, im Schwerpunkt dieser Ausgabe der Frage nachzugehen, welche Anregungen, Ideen, Erwartungen und Anforderungen mögliche Bezugswissenschaften für Konzepte und Praxis politischer Bildung haben bzw. auf welche Erkenntnisse von Bezugswissenschaften sie sich beziehen kann. Welche Orientierungen bieten verschiedene wissenschaftliche Disziplinen der politischen Bildung? Welche Prioritäten soll die politische Bildung aus dieser Perspektive setzen?

Die Hauptbeiträge dieser Ausgabe fokussieren auf der Grundlage von Debatten und Erkenntnisse verschiedener Disziplinen Impulse für Konzepte und Praxis politischer Bildung. Der Blick von außen soll eine Reflexion aktueller Konzepte und eine Weiterentwicklung oder Vertiefung der Ansätze politischer Bildung ermöglichen und den oftmals vorherrschenden selbstreflexiven Diskurs um politische Bildung überwinden bzw. ergänzen. Der Redaktion ist bewusst, dass nur ein Teil möglicher Bezugswissenschaften in dieser Ausgabe des Journal zu Wort kommen kann. Wortmeldungen aus Ökonomie, Technologieentwicklung oder verschiedenen Naturwissenschaften müssen auf andere Ausgaben verschoben werden.

Kostenlose Probeexemplare und weitere Info gibt es unter www.journal-pb.de.

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