WILLKOMMEN AUF DER WEBSEITE DES BUNDESAUSSCHUSS POLITISCHE BILDUNG E.V. 

Der Bundesauschuss Politische Bildung (bap) e.V. ist ein Zusammenschluss der bundesweiten Verbände der außerschulischen politischen Jugend‐ und Erwachsenenbildung.

Überzeugend demokratisch — selbstverständlich plural“

Gemeinsames Ziel der im Bundesauschuss Politische Bildung verbundenen Organisationen ist es, sich für die Stärkung und Weiterentwicklung der Politischen Bildung zu engagieren und die Interessen dieses Bildungsbereichs gegenüber Politik, Ministerien und Behörden sowie der Gesellschaft zu vertreten.

Mehr Informationen zum bap e.V. finden Sie hier 

bap‐Preis politische Bildung 2019 — Wettbewerbsaufruf

Dienstag, 19.02.2019

Wir müssen reden!
Über gesellschaftlichen Zusammenhalt sprechen: vor Ort — offen — mit allen

+++ Achtung: Einsendeschluss verlängert bis 15. März 2019 +++

Vielfalt in unserer Gesellschaft ist eine Tatsache. Die Frage, wie wir zusammenleben wollen, was den gesellschaftlichen Zusammenhalt ausmacht, müssen wir miteinander aushandeln.

Dies ist eine Aufgabe für alle Menschen, die in unserer Gesellschaft leben.

Wir müssen uns verständigen über die Werte, die wir jeweils vertreten und die wir im gesellschaftlichen, politischen und persönlichen Leben auch umsetzen wollen.

Gesprächsfähigkeit in Sachen des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu fördern, Gesprächsbereitschaft damit auch über Politik wieder herzustellen und zu stärken – zwischen Jung und Alt, zwischen Einheimischen und Zugewanderten: Dies ist das Thema des bap‐Preises Politische Bildung 2019 „Wir müssen reden!“ Über gesellschaftlichen Zusammenhalt sprechen: vor Ort — offen — mit allen.

Bewerben können sich freie Träger, Einrichtungen, Initiativen, Vereine, Verbände und Organisationen der (politischen) Jugend‐ und Erwachsenenbildung. Schulen können sich im Rahmen einer Kooperation mit freien Trägern bewerben. Bewerber ist dann der freie Träger.

Nach dem Ausschreibungsverfahren und der Auswahl der geeigneten Projekte möchten wir gerne im Rahmen einer repräsentativen Veranstaltung die Preisträgerinnen und Preisträger würdigen. Derzeit ist geplant, dass diese Veranstaltung im Sommer 2019 in Berlin durchgeführt wird.

Die Preise sind jeweils mit 3.000,- € dotiert. Vorgesehen ist die Verleihung von drei Preisen.

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Um sich am Wettbewerb zu beteiligen, füllen Sie bitte das Online‐Formular aus.

Einsendeschluss ist der 01. März 2019.
+++ Achtung: verlängert bis 15. März 2019 +++

Den Flyer zum Wettbewerb können Sie hier herunterladen.

Alle Informationen zum Preis erhalten Sie auch auf Facebook und Twitter: #bapPreis2019

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Der „bap‐Preis Politische Bildung“ wird seit 2009 alle zwei Jahre zu einem jeweils wechselnden thematischen Fokus vergeben. Ausgezeichnet werden Projekte und Veranstaltungen, die die demokratisch‐politische Kultur in nachhaltiger Weise stützen und entwickeln helfen, politisches Lernen kreativ, teilnehmendenorientiert und in aktivierender Weise fördern und für das Gemeinwesen wichtige neue Themen in die Arena der politischen Jugend– und Erwachsenenbildung einbringen. Mit dem Preis sollen die besonderen Leistungen, die in der politischen Bildung für die Gesellschaft erbracht werden, hervorgehoben und gewürdigt werden.
Er wird vom Bundesausschuss Politische Bildung e. V. (bap) mit finanzieller und ideeller Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb ausgeschrieben.

Fragen zum bap‐Preis politische Bildung richten Sie bitte an die E‐Mail‐Adresse: bap-Preis2019@labconcepts.de.

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Europa eine Chance geben – nicht nur in Wahlzeiten

Montag, 18.02.2019

Zur Zukunft Europas in der politischen Bildung

Hanns Christhard Eichhorst, stellvertretender Vorsitzender des Bundesausschuss Politische Bildung (bap) © bap e.V


In knapp 100 Tagen sind Europawahlen. Im Gespräch mit bap‐Medien erläutert Hanns Christhard Eichhorst, der stellvertretende Vorsitzende des Bundesausschuss Politische Bildung (bap), die Rolle der politischen Bildung für die Zukunft Europas.

Das vollständige Interview lesen Sie hier.




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Werte demokratischen Miteinanders

Donnerstag, 14.02.2019

Aus unserem Projekt „Empowered by Democracy“

Werte demokratischen Miteinanders” — mit diesem Thema setzten sich Schüler*innen mit und ohne Fluchtgeschichte für drei Tage in der Kommende Dortmund, dem Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn im Rahmen des GEMINI‐Projekts „Empowered by democracy“ (EbD) auseinander.

Bildungsbenachteiligte Jugendliche und Teilnehmer*innen mit Fluchthintergrund diskutierten über verschiedene politische Themen, lernten sich dadurch näher kennen und erweiterten mit Hilfe von verschiedenen Methoden und Planspielen ihr interkulturelles Verständnis. Über den Austausch eigener Erfahrungen wurden vorhandene Vorbehalte aufgearbeitet und gemeinsame Beiträge zu einem demokratischen Miteinander entwickelt.

Informationen unter: https://empowered-by-democracy.de/
Video unter: https://empowered-by-democracy.de/2019/02/12/imagine-all-the-people-3–2/

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Save‐the‐Date: Fachtagung „Mobile Beratung und Politische Bildung als extremismuspräventive Demokratieförderung?“

Freitag, 08.02.2019

Der Bundesverband Mobile Beratung (BMB), der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) und die Deutsche Vereinigung für politische Bildung/Landesverband Hessen bieten vom 27. bis 28. Mai 2019 eine Fachtagung zum Thema „Mobile Beratung & Politische Bildung“ an.

Als Akteure der extremismuspräventiven Demokratieförderung und der non‐formalen politischen Jugend‐ und Erwachsenenbildung wollen die Veranstalter mit der Tagung den Fachaustausch über Demokratieförderung und politische Bildung fördern, über gemeinsame aktuelle politische Entwicklungen und Herausforderungen ins Gespräch kommen und Perspektiven der pädagogischen und politischen Zusammenarbeit anbieten. Eingeladen sind Multiplikatoren/‐innen aus der Mobilen Beratung, der politischen Bildung und der Demokratieförderung.

Für die Teilnahme wird ein Unkostenbeitrag von 80,00 € erhoben.

Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an Grit Hanneforth/Friedemann Bringt beim BMB (Tel.: 0810 — 69682) oder an Benedikt Widmaier im Haus am Maiberg (06252 — 930611).

Weitere Informationen finden Sie in Kürze hier. Anmeldungen sind dann über die Webseite der Akademie Haus am Maiberg online möglich.

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Bundespräsident Frank‐Walter Steinmeier trifft Vorstand des Bundesausschuss Politische Bildung (bap) in Krefeld

Mittwoch, 06.02.2019

Im Rahmen seines Besuchs bundesweiter Demokratiewerkstätten trafen sich Frank‐Walter Steinmeier und seine Gattin Elke Büdenbender mit dem Vorstand des bap in Krefeld.

Im Vordergrund des Treffens am 2. Februar 2019 standen aktuelle Entwicklungen der politischen Bildung. Gemäß dem Thema der Podiumsdiskussion am Abend ging es dabei um die Frage, wie politische Bildung den Menschen nahe gebracht werden, Politik mit Demokratie wieder zusammenkommen und welche Aufgabe politische Bildung übernehmen kann, um zum Engagement für die Gesellschaft und Demokratie zu motivieren.

v.l.n.r. Peter Bednarz (bap‐Vorstandsmitglied, Deutscher Bundesjugendring), Hanns Christhard Eichhorst (stellv. bap‐Vorsitzender, Vorsitzender Gesellschaft der Europäischen Akademien), Elke Büdenbender, Barbara Menke (bap‐Vorsitzende, Geschäftsführerin Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN), Bundespräsident Frank‐Walter Steinmeier; außerdem anwesend: Dr. Karl Weber (weiteres Vorstandsmitglied, Sprecher GEMINI, Geschäftsführer Arbeitsgemeinschaft katholisch‐sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland)

Bundespräsident Steinmeier forderte dazu in seiner Eröffnungsrede für die anschließende Diskussionsveranstaltung: „Politische Bildung muss sich auf den Weg machen, muss hingehen zu den Menschen, ganz gezielt auch zu denen, die bisher von solchen Angeboten nicht erreicht werden oder nicht erreicht werden wollen: weil sie sich „der Politik“ fern, entfremdet oder abgehängt fühlen, weil sie sozial benachteiligt sind oder weil sie aus ihren Herkunftsländern politische Partizipation oder einen Ansprechpartner, der sich als überparteilich versteht, einfach nicht kennen. Für die Demokratie fehlen sie alle.“

Podiumsdiskussion Demokratie ganz nah Ausschnitt (v.l.n.r. Maria Springenberg‐Eich, Leiterin der Landeszentrale für Politische Bildung NRW, Barbara Menke, bap‐Vorsitzende, Dr. Jacqueline Boysen (Moderation), Lars Meyer, Demokratiewerkstatt Krefeld, Prof. Dr. Helmut Bremer, Universität Duisburg‐Essen)

Die bap‐Vorsitzende Barbara Menke betonte in ihrem Diskussionsbeitrag, dass „aufsuchende Arbeit“ einer der Ansätze der politischen Bildung sei. Politische Bildung könne aufsuchende Bildungsarbeit stark machen, dazu benötige sie aber Kontinuität und langfristige Absicherung. „Wenn man nicht von angenommenen Defiziten her denkt, sondern die „Kompetenzen“ und Qualitäten derjenigen schätzt, mit denen man zu tun hat, lassen sich damit große Begegnungs‐ und Gesprächschancen eröffnen und Menschen für die Demokratie gewinnen.“

Eingeladen zur Diskussionsveranstaltung hatte die Landeszentrale für politische Bildung NRW. Die vollständige Rede des Bundespräsidenten finden Sie hier.

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Gedenktage im Jahr 2019 als Aufgabe der politischen Bildung

Donnerstag, 31.01.2019

Ein Gespräch mit Barbara Menke, der Vorsitzenden des Bundesausschuss Politische Bildung (bap), zum Gedenkjahr 2019

© bap e.V. Foto: Jörg Carstensen

Im Jahr 2019 werden wir darauf aufmerksam, dass Verfassungen, die wir feiern, nicht nur klug beschriebenes Papier sind, sondern konkret erlebte erkämpfte und erlittene historische Erfahrung,“ so beschreibt Barbara Menke, Vorsitzende des Bundesausschuss Politische Bildung (bap), in einem Gespräch mit bap‐Medien die Herausforderungen für die politische Bildung im Jahr 2019 mit einer Fülle von Gedenk‐ und Jahrestagen, die unsere Gesellschaft gestaltet und nachhaltig geprägt haben. Sie verbindet das mit Einschätzungen zu den Ereignissen und Verfassungen, denen gedacht wird, und beschreibt Aufgaben für die politische Bildung.

Das vollständige Interview mit Barbara Menke lesen Sie hier: Gedenkjahr2019

Fragen beantwortet Ihnen der bap‐Vorstand gerne unter menke@bap-politischebildung.de.

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Journal für politische Bildung: 1968 und die Folgen

Mittwoch, 30.01.2019

Heute erscheint das neue Journal für politische Bildung zum Thema „1968“!

Noch über 50 Jahre später werfen die Ereignisse um die Studentenproteste des Jahres 1968 ihr Licht und ihre Schatten bis in die Gegenwart – und darum geht es in der neuen Ausgabe des Journal. Mit Beiträgen von Hannelore Chiout, Paul Ciupke, und Benedikt Widmaier u. a. nimmt es den pädagogischen Impetus von 1968 unter die Lupe.

Bei der Demokratisierung der Bildung ging es um eine bewusste (Re-)Politisierung der Bildungsarbeit, die im einzelnen Lernsubjekt fundieren sollte (Oskar Negt). Aus dem demokratischen Aufbruch der 68er‐Bewegung haben sich in den 1970er Jahren u. a. die Neuen Sozialen Bewegungen entwickelt, beispielsweise die Umwelt‐, Friedens‐ und Frauenbewegung. Diese Bewegungen hatten in mehrfacher Hinsicht auch einen pädagogischen Impetus: Sie wollten politisches Bewusstsein schaffen, aufrütteln und zur Teilnahme aufrufen.

Kostenlose Probeexemplare und weitere Info gibt es unter www.journal-pb.de.