Weiterhin ungesicherte Perspektiven für Träger Politischer Bildung

Die bap Vorsitzende Barbara Menke hat sich erneut in einem Brief an Bundesminister Seehofer gewandt und den Bedarf an langfristiger, dauerhafter Unterstützung der Träger politischer Bildung in der Corona-Krise benannt.  

Nachdem zuletzt auch der Appell des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) an die Bundesregierung ohne sichtbares Ergebnis geblieben ist, sieht die Trägerlandschaft zusammen mit vielen anderen gemeinnützigen Trägern der Weiterbildung die Gefahr, dass es nicht nur zu zeitweiligen Schließungen kommt, sondern dass in der Folge mangels einer ausreichenden Finanzbasis bei einer Reihe von Trägern der Insolvenzfall eintritt. Viele Träger haben ihre Arbeit den neuen Bedingungen z.B. durch digitale  Angebote angepasst, benötigen aber weitergehende finanzielle Sicherheiten. Sie werden sich nun erneut an ihre örtlichen Abgeordneten wenden, um eine Besserung der Lage zu erreichen. Der Einsatz von Thorsten Frei (CDU/CSU) und Daniela Kolbe (SPD) aus dem Vorstand des Kuratoriums der Bundeszentrale für politische Bildung  (bpb) und der weiteren Mitglieder dieses Gremiums aus den Oppositionsparteien lässt hoffen, dass sich die breite Mehrheit des Bundestags diesem Anliegen nicht verschließen werden.

Alle, die über Kontakte zu ihren örtlichen Bundestagsabgeordneten verfügen und sich für die Anliegen der politischen Bildung einsetzen wollen, stellt der bap einen Musterbrief zur Verfügung, den sie nach ihrer Situation abwandeln können.

Den Musterbrief finden Sie hier.

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