Die „Risikogesellschaft“, mit Ulrich Becks Veröffentlichung von 1986 bekannt geworden, stellt seit dem Ende des 20. Jahrhunderts eine alarmierende Zeit– und Gesellschaftsdiagnose dar, die gerade auch die politische Bildung in vielfältiger Wiese beschäftigte und noch beschäftigt. Heute, 25 Jahre später, hat sich das Bewusstsein gesellschaftlicher Risiken verbreitet, stellt gewissermaßen einen Gemeinplatz des politischen Lebens dar. Die Krisenbewältigung, die Eindämmung ökonomischer, ökologischer oder sozialer Risiken, rangiert auf der politischen Agenda ganz oben. Gefährdungen und Unsicherheiten fordern die Politik heraus, und die Sicherheitspolitik geht, spätestens seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts und der allseitigen Konstatierung asymmetrischer Konfliktlagen, von einem erweiterten Verständnis aus, das Risiken nicht mehr nur in einem engen nationalstaatlichen Rahmen der Landesverteidigung identifiziert. Mehr lesen
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